21.06.2020 17:57 |

Nach Veranstaltung

Corona-Cluster in Salzburg: Bereits 14 Erkrankte

14 bestätigte Fälle gibt es nach dem Entstehen eines neuen Coronavirus-Cluster in der Stadt Salzburg mit Stand Sonntagabend. Ausgangspunkt war - wie berichtet - eine Veranstaltung zu Beginn der Woche. Damit stieg die Zahl der Infizierten nochmals um fünf im Vergleich zu Freitag.

Die Tests von zwei Salzburgern sowie eines Mitarbeiters einer privaten Firma und zweier Selbstständiger fielen am Wochenende positiv aus. Seitens der Bezirksverwaltungsbehörde gehe man von einer weiteren Zunahme im sogenannten Corona-Cluster A aus, wie die Behörde das Neuauftreten seit der Veranstaltung am Montag - entgegen der Angaben von Behördenseite waren es laut dem Gastronomen des betroffenen Lokals 26 und nicht 40 Teilnehmer - nannten. Sogar Kontaktpersonen der Kategorie 2 waren erkrankt, die als mittelbar gefährdet galten. Bei der Bezirksverwaltungsbehörde wurden insgesamt 33 Menschen der Kontakt-Kategorie 1 und 31 Menschen der Kontakt-Kategorie 2 geführt.

Intensive Suche nach Person, die Infektionen auslöste
Nach der Person, die diese Infektionen am Montag ausgelöst hat, suchte man weiterhin intensiv. 30 Mitarbeiter der Verwaltung würden auch am Wochenende eingesetzt, um das Virus eingrenzen zu können. Derzeit konzentriere man sich auf 39 Personen, die einen Anhaltspunkt zum Cluster liefern könnten. Die bisherigen Erkrankungen des „Corona-Clusters A“ teilen sich wie folgt auf: Sechs Fälle gab es in der Stadt Salzburg, drei im Bezirk Salzburg-Umgebung, vier Erkrankungen im Bezirk Hallein und eine im Bezirk St. Johann im Pongau. Weitere Testungen und Erhebungen laufen noch.

Entwarnung aus Büro der Landesrätin
Erleichterung und Entwarnung gab es mittlerweile im Büro von Landesrätin Maria Hutter (ÖVP): Nachdem bekannt geworden war, dass sich einer ihrer Büromitarbeiter ebenfalls angesteckt hatte, wurde ihr gesamtes Büro-Team durchgetestet. Alle Ergebnisse fielen negativ aus, wie das Landes-Medienzentrum bekannt gab. Alle Kontaktpersonen bleiben weiterhin noch 14 Tage in Quarantäne und können dann aus dem Home-Office ins Büro zurückkehren.

Dass sich das Coronavirus trotz Sicherheitsvorkehrungen bis ins Amt der Salzburger Landesregierung ausbreiten konnte, versetzte die Landesspitze in Aufruhr. Denn auch zwei Regierungsmitarbeiter waren positiv auf Covid-19 getestet worden. Was folgte, war ein Politgefecht zwischen SPÖ und ÖVP. Besonders sorgte für Kritik, dass die Öffentlichkeit erst am Freitagnachmittag über die Lage beim Land informiert wurde. Im Gespräch mit der „Krone“ bezog Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer Stellung.

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