Neues Modell ab 2021

Mehr Geld für unsere Retter

Noch mehr Sicherheit für die Bevölkerung, möglichst mehr Planbarkeit für die Blaulichtorganisationen und jedenfalls aber mehr Transparenz für die Steuerzahler verspricht man sich bei der Landesregierung vom neuen Normkostenmodell zur Sicherung des Rettungswesens. Auch beim Land selbst erhöht man zudem die Zahlungen!

Beachtliche 2859 Einsätze und schier unglaubliche 1,043.413 Transporte wurden im vergangenen Jahr von den Blaulichtorganisationen gemeistert. So direkt die Hilfeleistungen waren, so bürokratisch war bislang deren Abwicklung. Mit jeder Gemeinde mussten die Helfer einzeln über die Höhe des Rettungs-Euros verhandeln – damit ist jetzt aber Schluss! Nach langen Verhandlungen wurde Einigung über ein neues Kostenmodell erzielt, das ab dem nächsten Jahr greifen, und eine einfachere Finanzierung aus zwei Händen garantieren soll. „Einerseits von Land und Gemeinden und weiters mit Mitteln der Österreichischen Gesundheitskasse“, heißt es vom Roten Kreuz. Die Beiträge sollen vereinheitlicht und ausschließlich über das Land abgewickelt werden. „Ein Meilenstein“, wie seitens der Politik betont wird.

„Das neue Modell führt zu mehr Kostenwahrheit, Transparenz und Planbarkeit“, ist Sozial-Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SP) zufrieden. „Dort wo Hilfe gebraucht wird, wird sie künftig auch vorhanden sein“, betont NÖGUS-Chef Martin Eichtinger (VP). Als zusätzlichen Bonus zur „Retter-Reform“ kündigte Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko (VP) auch noch eine Erhöhung der eigenen Zahlungen von 2,6 auf 7,3 Millionen Euro jährlich an.

Nikolaus Frings
Nikolaus Frings
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