14.06.2020 19:17 |

#Trumpisnotwell

Trump kämpft mit Spott und wilden Spekulationen

US-Präsident Trump hat es derzeit nicht leicht, er schlittert von einer Krise in die nächste: Die USA versinken seit Wochen im Chaos, hochrangige Militärs proben den Widerstand, die Corona-Krise ist längst nicht eingedämmt. Nun sieht sich der 74-Jährige auch noch mit Spott und Spekulationen konfrontiert. Anlass: Sein äußerst zögerliches Hinabschreiten einer Bühnenrampe. Sofort folgte in sozialen Medien ein Aufschrei: „Trump geht‘s nicht gut!“ Dieser dementiert - recht bissig und natürlich per Twitter.

Vor der Weltpresse hinfallen? Nicht nur für Staatsmänner und -frauen ein Albtraum. Dass Trump eine „rutschige“ Rampe langsam und vorsichtig herunterging, sorgte im Netz umgehend für Spott. „Trumpisnotwell“ wurde im Laufe des Wochenendes zum Trend mit bissigen Bemerkungen auf Twitter. 

„Letzte, was ich tun wollte, war hinzufallen“
Trump - der am Sonntag Geburtstag feierte - reagierte umgehend auf die Spekulationen und wies diese zurück. Die Rampe sei „sehr lang und steil“ gewesen, habe kein Geländer zum Festhalten gehabt und sei vor allem sehr rutschig gewesen. „Das Letzte, was ich tun wollte, war ‘hinzufallen‘, damit die Fake News damit Spaß haben“, ließ er seine 82,1 Millionen Follower wissen. Er erklärte außerdem, die letzten drei Meter der Rampe sei er sogar „gerannt“.

Außerdem thematisierten verschiedene US-Medien, dass der Präsident während seiner Rede beide Hände gebraucht habe, um ein Glas Wasser an die Lippen zu führen. Er habe auch Artikulationsschwierigkeiten beim Namen des Weltkriegsveteranen Douglas MacArthur gehabt.

Mara Tremschnig
Mara Tremschnig
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