02.06.2020 20:00 |

Steirischer Pop & Rock

Musikalischer Neustart nach der Corona-Pause

Das Konzertleben wurde dank Corona jäh unterbrochen - doch viele steirische Musiker haben dennoch an neuem Material gearbeitet. So präsentierten in den vergangenen Tagen etwa Vida Noa, Banki Moon und Melt Downer erste Vorabtracks zu neue Alben - und das Duo Plusminus feierte mit einer ersten Single Einstand.

Am Anfang steht eine Reise: Noch vor wenigen Jahren sind der Gleisdorfer Fabian Fladerer und Marco Prinner aus Burgauberg gemeinsam nach Hartberg in die Schule gependelt, nun unternehmen sie als Duo Plusminus einen ersten musikalischen Trip - und zwar nach Paris: „Moulin Rouge“ nennt sich ihre erste Single, auf der sie Chanson, Rap und Deutschpop mixen. Ein gelungener Einstand - im Herbst soll das erste Album folgen.

Sommerlicher Ausflug ans Meer
Das erste Album hat die Grazer Singer/Songwriterin Vida Noa bereits im Vorjahr veröffentlicht - und damit große Erfolge gefeiert. Nun hat sie mit der Single „I Built a Bed in My Car“ einen Vorboten auf das nächste Album am Start. Der Song macht Lust auf entspannte sommerliche Ausflüge ans Meer - das Bett für Träumereien hat Vida Noa, so verspricht es zumindest der Text des Songs, ja immer dabei. Live präsentiert hat die charmante Chanteuse den Song auch auf unserer Art Steiermark Kulturbühne - zu finden auch hier.

Von Manchester über Hamburg nach Graz
Eine große Reise plant auch das steirische Quartett Banki Moon auf ihrem ersten Album, das unter dem Titel „Manchester - Hamburg - Graz“ noch im Herbst erscheinen soll. Die Vorabsingle „Honey“ hilft dabei, den Titel des Albums zu verstehen, denn stilistisch trifft bei den Grazern Brit Pop auf Hamburger Schule. Das Resultat ist ein knallig-smarter Sommer-Hit fürs Indie-Radio - und genau dort feiert Banki Moon auch bereits beträchtliche Erfolge.

Eine Klangexplosion
Eine Reise, vielleicht auch noch in den Urlaub? Das ist dem Grazer Noiserock-Trio Melt Downer wohl viel zu kommerzig. Sie bürsten die Normalität in ihren Songs ganz gern gehörig gegen den Strich, so auch in ihrer neuen Single „Gross White“ - eine giftige Klangexplosion, die sich gegen rückwärtsgewandte Tendenzen stark macht ohne dabei mit dem Mainstream in Richtung Zukunft zu planschen. So schön kann Wut sein! Das Album folgt im Herbst.

Christoph Hartner
Christoph Hartner
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