26.05.2020 17:45 |

Betrifft alle Bereiche

ORF will kommendes Jahr 75 Mio. Euro einsparen

Der ORF plant, im kommenden Jahr Einsparungen von 75 Millionen Euro umzusetzen, und setzt dafür den Rotstift in allen Bereichen an. Vor allem im Visier werden aber Personal- und Sachkosten sein. Das sei notwendig, um 2021 ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen, informierte Generaldirektor Alexander Wrabetz am Dienstag den ORF-Stiftungsrat.

Angesichts der schon in den vergangenen Jahren durchgeführten Einsparungen sei das kommende Sparprogramm „eine der größten Herausforderungen in der Geschichte des ORF“, so Wrabetz in einem E-Mail, das der APA vorliegt. Für heuer rechnet der öffentlich-rechtliche Rundfunk im optimistischeren Szenario A mit einem operativen Verlust von 28,6 Millionen Euro, das pessimistische Szenario B würde einen Verlust von rund 54 Millionen Euro bedeuten. Im kommenden Jahr will das Unternehmen „in die schwarzen Zahlen zurückkehren“.

Weniger Finanzmittel aus GIS-Gebühren erwartet
Um das zu erreichen, seien die genannten Einsparungen notwendig. Denn der ORF rechnet zwar mit einer leichten Verbesserung der Werbesituation, allerdings nicht mir einer raschen Rückkehr auf das Niveau vor der Corona-Krise. Außerdem seien weiterhin geringere Programmentgelte zu erwarten.

Verschobene Großevents sind nun 2021 zu finanzieren
Verschobene Großevents wie die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Sommerspiele seien 2021 mit rund 40 Millionen Euro, zusätzlich zu den laufenden vertrags- und inflationsbedingten Kostensteigerungen, zu finanzieren. Investitionen zur Inbetriebnahme des Mediencampus 2022 und für die Digitalisierung sollen trotz des Sparprogramms sichergestellt werden.

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