17.05.2020 11:04 |

Tobias Eberhard

„Der ÖSV rechnet nicht mehr mit mir“

Tobias Eberhard flog aus allen Kadern des Skiverbandes. Aufgeben ist für den Pinzgauer dennoch keine Option. Solo will er den Sprung zurück in die österreichische Biathlon-Staffel schaffen.

Vor gut zwei Jahren war Tobias Eberhard mit Bruder Julian Teil der rot-weiß-roten Olympia-Staffel im Biathlon, zuletzt war er zweimal die Nummer fünf unter den heimischen Loipenjägern.

Nach einer verkorksten Saison mit nur drei Weltcupzählern flog der 35-Jährige allerdings aus allen Kadern. „Der ÖSV rechnet nicht mehr mit mir“, erklärt der Pinzgauer der „Krone“.

Wie andere erfüllte er die Kaderrichtlinien nicht, darf nicht mehr mit dem Nationalteam trainieren. Auch der Vertrag mit Kopfsponsor Bradfit lief aus. Ans Aufgeben denkt er aber nicht.

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Das Feuer und die Leidenschaft sind unverändert. Das hat sich seit meinem ersten Tag als Profi nicht geändert.

Tobias Eberhard

Eberhard: Große Unterstützung von der Polizei

„Die Unterstützung der Polizei ist ein Riesenplus“, erklärt er. Auch das enorme Knowhow von Red Bull kann er im Performance Center nutzen. „Das pusht mich irrsinnig, ich versuche alles rauszukitzeln.“ Eberhard ist im Herbst seiner Karriere angelangt, an Motivation mangelt es ihm allerdings nicht. „Das Feuer und die Leidenschaft sind unverändert. Das hat sich seit meinem ersten Tag als Profi nicht geändert.“

Gesundheitliche Probleme, die ihn vor einigen Jahren zu einer langen Pause zwangen, sind längst kein Thema mehr. Stattdessen strebt er die Rückkehr in das Weltcupteam an. „Ich will mir noch mal einen Namen machen, die Staffel verstärken.“ Dafür hofft er auf eine faire Chance des Verbandes bei den teaminternen Qualirennen.

Christoph Nister
Christoph Nister
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