16.05.2020 12:13 |

Drama in Griechenland

Abenteurer bei Schatzsuche in Grotte gestorben

Eine Schatzsuche ist vier Griechen zum Verhängnis geworden - die Männer starben, als sie in der Nacht auf Samstag eine Grotte der Stadt Loutraki nach Goldmünzen durchforsteten. Es soll sich dabei um Einheimische des Touristenortes gehandelt haben.

Seit Jahrzehnten kursieren Gerüchte, dass in verschiedenen Regionen in Mittelgriechenland Goldschätze verborgen sind - diese sollen in den meisten Fällen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stammen.

Abgase von Generator vergiftete die Abenteurer
Die vier verunglückten Schatzsucher schenkten diesen Überlieferungen Glauben - und stiegen in eine Grotte hinab. Um den Hohlraum zu beleuchten, setzten sie einen Generator ein. Doch dessen Abgase vergiftete die Männer langsam, ohne dass die Unfallopfer dies bemerkten. Die Höhle, die von den Nationalsozialisten als Bunker verwendet worden war, wurde somit zur tödlichen Falle.

Ehefrau eines Abenteurers schlug Alarm
„Sie waren auf der Suche nach Goldmünzen“, berichtete der Bürgermeister der Region, Giorgos Gionis, griechischen Medien. Es soll sich um vier Männer im Alter zwischen 35 und 70 Jahren gehandelt haben. Ihre Leichen wurden in 20 Metern Tiefe entdeckt. Eine Ehefrau der Verunglückten habe Alarm geschlagen, nachdem die Abenteurer nicht mehr an die Oberfläche kamen.

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