16.05.2020 10:42 |

ÖVP trotzdem bei 46%

Kanzler Kurz büßt deutlich an Beliebtheit ein

Die Beliebtheit von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) nimmt ab: Hätten im April noch 55 Prozent der Befragten Kurz direkt zum Kanzler gewählt, sind es aktuell „nur“ mehr 45 Prozent. Auch der Zuspruch für den grünen Vizekanzler Werner Kogler sinkt laut einer Umfrage für das „profil“, allerdings in geringerem Ausmaß. Die ÖVP würden weiterhin 46 Prozent wählen, wenn an diesem Sonntag Wahlen wären. Das Ergebnis ist angesichts der enorm hohen April-Umfragewerte sowohl für Kurz als auch die ÖVP aber nicht überraschend.

Im April gaben acht Prozent an, den Chef der Grünen direkt zum Kanzler zu wählen, im Mai waren es sieben Prozent. Beliebter sind da die Parteichefs der SPÖ und FPÖ: Pamela Rendi-Wagner und FPÖ-Chef Norbert Hofer liegen mit neun Prozent in der Kanzler-Direktfrage gleichauf. Die SPÖ-Politikerin legte einen Prozentpunkt zu, Hofer sogar zwei. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger würden vier Prozent direkt wählen.

ÖVP weiterhin mit Abstand stärkste Partei
Bei der Sonntagsfrage fällt die ÖVP leicht von 48 auf 46 Prozent, die Grünen verlieren einen Prozentpunkt und kommen auf 15 Prozent. Wären am Sonntag Nationalratswahlen, würden 14 Prozent die FPÖ und 17 Prozent die SPÖ wählen. Beide Parteien legen im Monatsabstand um einen Prozentpunkt zu. Die NEOS halten unverändert bei sechs Prozent.

„Nach dem High-Peak im April war ein Rückgang der Daten von Sebastian Kurz und der ÖVP erwartbar“, kommentierte Peter Hajek vom Meinungsforschungsinstitut Unique research, die die Umfrage durchgeführte, das Ergebnis.

Ein Drittel rechnet mit finanziellen Einbußen bis Herbst
Gefragt nach ihren Zukunftsaussichten rechnet knapp ein Drittel der Befragten mit deutlichen finanziellen Einbußen bis Herbst. Fast zwei Drittel erwarten geringe bis keine Einbußen durch die Corona-Krise.

Knapp Hälfte der Bevölkerung hält sich noch an Abstandsregel
Die zuletzt durch den Kanzler-Besuch im Kleinwalsertal diskutierten Abstandsregeln befolgen 49 Prozent noch genauso akribisch wie vor einem Monat. 38 Prozent gehen deutlich lockerer damit um. Zehn Prozent befolgen die Regeln kaum noch, wie sie angaben.

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