15.05.2020 07:30 |

Rasant gewachsen

Zoom sucht in USA bis zu 500 neue Entwickler

Nach Kritik an der Konzentration seiner Entwicklungsaktivitäten in China hat der kalifornische Corona-Aufsteiger Zoom angekündigt, zwei neue Entwicklungsstandorte in den USA aufzubauen. In Pittsburgh und Phoenix sollen in den kommenden Jahren bis zu 500 neue Softwareentwickler eingestellt werden, wie der Videokonferenzdienst am Donnerstag mitteilte.

„Sowohl Phoenix als auch Pittsburgh verfügen über unglaublich gut ausgebildete, qualifizierte und vielfältige Talent-Pools, die gut positioniert sind, um Zooms kontinuierliches Wachstum und seinen anhaltenden Erfolg zu unterstützen“, sagte Zoom-Chef Eric S. Yuan. „Wir planen, in den nächsten Jahren bis zu 500 Software-Ingenieure in diesen beiden Städten einzustellen, wobei wir uns hauptsächlich auf die jüngsten Absolventen der vielen lokalen Universitäten stützen. Wir freuen uns darauf, unser Team zu erweitern und zu sehen, was wir gemeinsam erreichen, während wir unsere weltweit führende Videokommunikationsplattform mit erstklassiger Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit, Datenschutz und Sicherheit weiter ausbauen.“

Das Unternehmen wolle sofort mit der Rekrutierung von Entwickler-Talenten in diesen Regionen beginnen. Die Mitarbeiter würden von zu Hause aus arbeiten, bis die Büros gebaut seien und die coronabedingte Isolation abgenommen habe, was für den Herbst erwartet werde, so Zoom weiter. Während der Fertigstellung der Büros suche man nach Räumen in der Nähe der Arizona State University und der Carnegie Mellon University. Beide Universitäten hätten außergewöhnliche Entwickler-Programme und würden die bestehende Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Zoom erweitern und unterstützen. 

Nutzerzahlen explodiert
Zoom war eigentlich für den Einsatz in Unternehmen gedacht, in der Corona-Krise explodierte aber die Nutzung durch Privatleute sowie für Sportkurse, Gottesdienste oder Bildung. Nach Unternehmensangaben stieg die Zahl der Online-Videoanrufe von zehn Millionen im Dezember auf aktuell 300 Millionen pro Tag. Ende April war Zoom deshalb einen Deal mit dem Softwareunternehmen Oracle eingegangen, um etwa sieben Millionen Gigabyte Daten pro Tag über dessen Server abzuwickeln.

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