08.05.2020 02:44 |

3,8 Mio. Corona-Fälle

10.000 Tote in Asien - und über 150.000 in Europa

In Asien sind bisher rund 10.000 Menschen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Knapp die Hälfte aller Todesfälle wurde in China verzeichnet, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben ergab. Mit insgesamt 10.001 Todesfällen und 269.025 Infektionsfällen ist Asien deutlich weniger von der Corona-Pandemie betroffen als Europa mit 151.576 Todesfällen. Am weltweit stärksten betroffenes Land sind die USA mit mehr als 75.000 Toten.

In China, wo das Virus im Dezember vergangenen Jahres erstmals auftrat, wurden bisher nach offiziellen Angaben 4633 Todesfälle verzeichnet. In den vergangenen drei Wochen kam demnach nur ein neuer Todesfall dazu. In Indien starben 1783 Menschen, in Indonesien 930 Menschen. Weltweit starben rund 270.000 Menschen. Mehr als 3,8 Millionen haben sich mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert.

In Europa sind bisher bereits mehr als 150.000 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Gut 1,64 Millionen Infektionen sind nachgewiesen. In Österreich ist die Lage weiterhin stabil.

Dramatische Folgen für Afrika
In Afrika könnte die Pandemie dramatische Folgen haben. Sollte Covid-19 in Afrika kontrolliert werden, könnten nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis zu 190.000 Menschen im ersten Jahr der Pandemie sterben. Zudem könnten sich bis zu 26 Prozent der rund eine Milliarde Bewohner mit Covid-19 infizieren, sagte die Afrika-Leiterin der WHO, Matshidiso Moeti, am Donnerstag in einer Online-Pressekonferenz.

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