06.04.2020 10:33 |

Sicherheit geht vor

Italiens Schulen wohl bis September geschlossen

Klare Worte hat die italienische Bildungsministerin Lucia Azzolina am Sonntagabend zum Thema Schulöffnung gefunden. Da es um die Sicherheit der Kinder gehe, überlege die Regierung, die Schulen erst im September wieder zu öffnen. Sollte weiterhin Epidemiegefahr bestehen, müssten Maßnahmen zur Distanzierung der Schüler in den Schulklassen ergriffen werden, erklärte sie im Fernsehen.

Es gebe noch keine Klarheit über ein Datum für die Wiederaufnahme des Unterrichts. „Die Schulen werden wieder geöffnet, sobald wir die Gewissheit haben, dass unsere Kinder sicher sind. Wir halten uns an die Vorschriften der Gesundheitsbehörden“, so die Ministerin.

Aufstieg in die nächste Schulstufe für alle
Schulen, Kindergärten und Universitäten sind in Italien seit 5. März geschlossen. Alle Schüler in Italien werden heuer wohl angesichts des Coronavirus-Notstands automatisch in die nächste Klasse zugelassen. Dies sieht ein Erlass vor, der vom Ministerrat diese Woche verabschiedet werden sollte und sich mit dem Ende des laufenden Schuljahres befasst.

Auch Schüler, die in den vergangenen Monaten schlechte Noten hatten, dürften angesichts der Lage in die höhere Schulklasse aufsteigen. Für sie könnten zu Beginn des nächsten Schuljahres am 1. September zusätzliche Unterrichtsstunden organisiert werden. Dadurch könnte sich der Schulbeginn im September leicht verzögern, hieß es.

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