Coronavirus in OÖ

1402 Fälle, drei neue Todesopfer binnen 24 Stunden

In Oberösterreich gibt es die nächsten Corona-Todesopfer binnen 24 Stunden zu beklagen: Eine 81-jährige Patientin ist im Klinikum Wels-Grieskirchen verstorben, im Kepler Universitätsklinikum starb ein 80-jähriger Patient und im Salzkammergut Klinikum Gmunden eine 79-jährige Patientin. Alle drei Verstorbenen litten an schweren Vorerkrankungen. Derzeit gibt es laut Sozialministerium 1402 positiv Getestete (Stand 10 Uhr). Laut dem Land OÖ sind es hingegen „nur“ 1237 Infizierte. 

Am Samstag in den Morgenstunden ist eine 81-jährige Patientin, die mit dem Coronavirus infiziert war, im Klinikum Wels-Grieskirchen verstorben. Die Patientin litt an sehr schweren Vorerkrankungen und befand sich seit 27. März im Krankenhaus. Im Kepler Universitätsklinikum starb am Samstag ein 80-jähriger Patient an Covid-19. Der Mann befand sich aufgrund seiner schweren Mehrfacherkrankungen bereits seit zwei Tagen stationär im Klinikum, wo er zuletzt auf der Isolierstation palliativmedizinisch versorgt wurde. Und m Salzkammergut Klinikum Gmunden starb am Freitag eine 79-jährige Patientin, die mit dem Coronavirus infiziert war. Die Patientin, die auf der Isolierstation in Behandlung war, litt an mehreren schweren Vorerkrankungen. Insgesamt gibt es damit jetzt in Oberösterreich sieben Corona-Tote, alle litten an teils schweren Vorerkrankungen.

Derzeit 1345 Infizierte
Das Sozialministerium listet mit Stand 10 Uhr in Oberösterreich 1402 Infizierte auf. Die Zahl steigt also weiter an, hinzu kommen 90 Genesene.

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Laut Land OÖ Stand 8 Uhr, sind es hingegen 1237 Infizierte, 6543 Landsleute in Quarantäne, 90 genesen, 160 liegen imSpital, davon 22 auf der Intensivstation.

Mit blauem Auge davongekommen
Die scheinbar Unbelehrbaren, die trotz Besuchsverbot eine Notausgangstür des Med Campus III im Linzer Kepler Universitätsklinikum aufspreizten, und auch die ungebetenen „Einbrecher“, die dadurch ins Spital gelangen, sind mit einem blauen Auge davongekommen. Denn wären sie nicht nur von einer Krankenschwester des Hauses verwiesen worden, sondern hätte das Klinikum auch Anzeige erstattet, hätte es für sie empfindlich teuer werden können.

Film- und Fotografieverbot in Braunau
Bei einer Anzeige droht eine Verwaltungsstrafe von bis zu 3600 Euro. Ausgenommen vom Besuchsverbot sind übrigens ausschließlich Personen, die Kleinkinder und Palliativpatienten betreuen.

Dass sich Spitäler derzeit nicht nur mit Eindringlingen beschäftigen müssen, zeigt ein Fall in Braunau. Beim dortigen Krankenhaus meinten Wahnwitzige, sie müssten das Eintreffen von Rettungswägen filmen und fotografieren, was nun ein Film- und Fotografierverbot nach sich zog.

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Freitag, 05. Juni 2020
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