Schädliche Maßnahmen?

Keeper-Legende Lehmann empört mit Corona-Tweet!

Fußball International
17.03.2020 16:53
Porträt von krone.at
Von krone.at

Schon während seiner aktiven Karriere hatte er einigermaßen den Ruf eines Querkopfs weg, selbst für Tormann-Verhältnisse - und auch im Zuge der aktuellen Coronavirus-Pandemie lässt der frühere deutsche Teamgoalie Jens Lehmann wieder einmal mit einer kontroversiellen Sicht der Dinge aufhorchen. Denn der 50-Jährige stellt sich und der Öffentlichkeit die Frage, ob die Maßnahmen zur Corona-Eindämmung am Ende nicht sogar mehr Schaden anrichten könnten als das Virus selbst …

Via Twitter lässt Lehmann an seinen Gedanken teilhaben, wobei er sich auf eine Grafik bezieht, laut der in Europa mit Stand 8. März keine höhere Sterblichkeit als sonst gegeben sei. „Was, wenn wir vielleicht noch mehr Schaden verursachen? Ist es besser, zu Hause zu bleiben, in Quarantäne, und den Job oder ein erfolgreiches Unternehmen zu verlieren? Wird es so mehr Leute geben, die wegen finanzieller Probleme “erkranken„ statt durch das Virus? Wer kann das beantworten?“

Die von ihm aufgeworfene Frage wird von seinen Followern auf Twitter übrigens eher nicht goutiert - dafür bekommt Lehmann Antworten, nach denen er gar nicht gesucht haben dürfte. Denn ein kurzer Blick reicht, um festzustellen, dass der Ex-Teamgoalie Deutschlands viel Kritik für seinen Tweet einstecken muss. Der Grundtenor ist dabei: Lehmann verharmlose mit seiner Frage die Gefährlichkeit der Corona-Pandemie.

Immerhin: Der frühere Dortmund- und Schalke-Goalie ließ die kritischen Kommentare ungelöscht, wobei er sich auch für die positiven Rückmeldungen bedankte - wo auch immer sich diese „versteckt“ haben mögen ...

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