PSG-Deal geplatzt

Renato Sanches tritt gegen Bayern und Kovac nach

Renato Sanches tritt gegen den FC Bayern München und Ex-Trainer Niko Kovac nach. Der Portugiese, der den deutschen Rekordmeister im Sommer Richtung Lille verlassen hat, lässt kein gutes Haar an seinem ehemaligen Klub.

„Ich verlor meinen Platz in der Nationalmannschaft und einige meiner Spielqualitäten. Manche fragten mich, warum ich nicht spiele, obwohl ich einer der Besten im Training war“, blickt der 22-Jährige in der „L‘ Equipe“ zurück.

Als frisch gebackener Europameister und bester Nachwuchsspieler der EM kam Sanches 2016 von Benfica Lissabon nach München. Durchsetzen konnte sich der Jungstar jedoch nie. Für 20 Millionen Euro wechselte er im Sommer nach Lille, wo er nun Stammspieler ist.

Einen früheren Wechsel verhinderte 2018 Niko Kovac, Bayerns Ex-Coach. „Ich hatte mit dem ehemaligen Sportdirektor von PSG, Antero Henrique, gesprochen. Er sprach auch mit meinem Berater. Wir haben uns super ausgetauscht. Alles war bereit. Ich erinnere mich, dass ich im Restaurant saß, als mein Berater mich anrief. Er sagte mir, dass ich morgen nach Paris fliegen werde. Ich ging nach Hause und packte meinen Koffer“, erzählt Sanches. Doch der Transfer platzte: „Am nächsten Tag beim Training sagte Niko Kovac zu mir, dass ich nicht wegfahren dürfe. Also blieb ich. Und ich habe nicht gespielt. Beim nächsten Spiel ließ er mich nur fünf Minuten ran. Das war nicht genügend Spielzeit.“

Auch seine Leihe zu Swansea gefiel dem Portugiesen nicht. „Es war nicht meine Wahl, nach Swansea zu gehen. Ich wurde gezwungen, dorthin zu gehen. Ich wollte aber nicht dorthin. Ich habe Respekt für den Klub, die Spieler und alle Leute, die ich dort getroffen haben. Sie haben mir alles gegeben, aber ich wollte nicht dort sein“, beklagt er. In Lille will der Mittelfeldspieler nun neu durchstarten.

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