Kälbertransporte

Wenn der Tod die Erlösung ist

Entsetzen und Fassungslosigkeit löste diese Woche unser Bericht in der „Krone“ über Kälbertransporte aus. Zahlreiche Leserbriefe, aber auch Anrufe von Menschen, die mit weinerlicher Stimme ihre Wut ob dieser Gräueltaten zum Ausdruck bringen wollten, erreichten uns.

Aber auch Politiker meldeten sich. So auch Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, die mir versprach, sich für strengere Verbote einzusetzen. Und ich glaube und vertraue ihr. Muss ich und will ich. Denn ohne den Einsatz und den Willen der Politik wird sich nichts ändern. Nicht in Österreich und schon gar nicht in der EU. Es geht nicht nur darum, diese Qualen österreichischen Tieren zu ersparen. Diese Barbarei darf keinem Tier mehr angetan werden. Eine Lösung muss her und zwar besser heute als morgen.

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Denn jeder neue Tag bringt neues Leid. Jeden Tag – auch gerade jetzt während Sie ihre Zeitung lesen – werden Kälber, die noch auf wackeligen Beinchen stehen, ihren Müttern entrissen und quer durch Europa gekarrt. Werden Rinder tage-, ja wochenlang bis in die entlegensten Winkel verbracht, ohne Futter, ohne Wasser. Dafür mit gebrochenen Beinen und blutiggescheuerten Rücken, weil die Ladehöhe des Lkw zu niedrig ist. Die Augen werden ihnen ausgestochen, damit sie sich nicht wehren, wenn sie auf brutalste Art geschlachtet werden – oder sollte man besser gemeuchelt sagen?

Wenn ein solches Tier den letzten Atemzug macht - dann nimmt seine Qual endlich ein Ende. Der Tod ist für diese armen Kreaturen eine Erlösung. Kein Bauer, kein Mensch will, dass Tiere so missbraucht werden. Noch einmal: Eine Lösung muss her - besser heute als morgen!

Maggie Entenfellner, Kronen Zeitung

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Donnerstag, 09. April 2020
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