07.02.2020 15:00 |

Kein Gesetzesverstoß

Goldschatz der Blauen: Keine Verdachtsmomente

2019 sorgte ein Fund in einer Osttiroler Pension für Aufregung. Die FPÖ hatte dort in Tresoren Gold gelagert, als Veranlagung für schlechte Zeiten. Die Ermittler konnten keinen Anfangsverdacht in Zusammenhang mit den Affären „Ibiza“ und „Casinos“ feststellen.

Was für eine Geschichte. Eine wichtige Partei bunkert Gold in einer Tiroler Pension namens Enzian. Klingt nach James Bond, ist aber österreichische Politik-Realität. Es geht um die verhaltensoriginelle FPÖ. Als die Funde im Zuge der Casinos-Affäre (Ermittler entdeckten im August 2019 zwei mit Gold befüllte Tresore) publik wurden, gab es Aufregung und parlamentarische Anfragen.

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FPÖ: Gold war nur krisensichere Wertanlage
Woher kommt das in Gold verwandelte Geld, wollten nicht nur die Steuerzahler, sondern auch die anderen Parteien wie die NEOS wissen. Antwort der FPÖ: alles legal, man wisse nur, dass Gold krisensicher sei, und habe einfach gut veranlagt. Und tatsächlich: Die Behörden konnten bisher keinen Zusammenhang zwischen den in der Pension Enzian gelagerten „Edelmetallvorräten“ und dem Themenkomplex „Ideenschmiede“ feststellen.

Auch in Zusammenschau mit dem „Ibiza-Komplex“ wurde hinsichtlich der „Edelmetallvorräte“ kein Anfangsverdacht einer gerichtlich strafbaren Handlung erkannt. Deshalb, so heißt es, bestehe derzeit auch kein Kontakt zu anderen Behörden oder Dienststellen.

Kronen Zeitung

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