06.02.2020 09:00 |

Aus dem „Krone“-Forum

Familienbeihilfe neu: „Nur 62 Millionen gespart?“

Nachdem die Indexierung der Familienbeihilfe die Erwartungen nicht erfüllen konnte - es wurden statt erhofften 114 Millionen lediglich 62 Millionen Euro eingespart - und auch durch die EU-Kommission Mahnschreiben verfasst wurden, steht das Projekt in der Kritik. Was die „Krone“-Leser dazu sagen, lesen Sie hier.

Das ehemalige Prestigeprojekt der türkis-blauen Regierung konnte die gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Statt erhofften Einsparungen von 114 Millionen Euro waren es letztlich 62 die eingespart werden konnten. „Was heißt da nur 62 Mio., ist das etwa nichts? Besonders in Anbetracht unserer Staatsschulden? Und auch wenn die Erwartungen nicht erfüllt wurden, es ist ein erster Schritt“, lässt uns Leserin dani1964 wissen. 

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dani1964
Was heißt da nur 62 Mio.?? Ist das etwa nichts, besonders in Anbetracht unserer Staatsschulden? Und auch wenn die Erwartungen nicht erfüllt wurden, es ist ein erster Schritt.....
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nordin
62 Millionen mehr - das sind aber keine peanuts!
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hopala
Nur 62 Mio. eingespart.....Schon mal gehört...Ihr Banausen....Wer das kleine nicht Ehrt ist das Große nicht Wert... Wenn es gewisse zu wenig ist, könnt ihr es ja auf mein Konto überweisen....
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Gedanken machen sich die Leser vor allem auch darüber, was alles gemacht werden könnte mit 62 Millionen Euro. „Gebt das Geld doch den Pensionisten oder investiert es“ ist hier oft zu lesen. Auch auf möglilche, zukünftige Entwicklungen wird hingewiesen. „Vielleicht sind es in einem Jahr ‘nur‘ 62 Millionen an Einsparungen, aber in 20 Jahren sind das dann 1,24 Milliarden Euro - nicht so wenig“, meint Leser sloterdijk. 

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sloterdijk
Vielleicht sind es in einem Jahr „nur“ 62 Millionen an Einsparungen. Aber in 20 Jahren sind das dann 1,24 Milliarden Euro - nicht so wenig.
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doho
62 Mio ist das nichts?? Ich verstehe wirklich nicht was jetzt das Problem ist. Dafür kann man die 62 Mio. jetzt wo anders benützen. Aber ich kleiner Bürger muss wahrscheinlich das nicht verstehen.
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Angel66
Wieviele ältere Österreicher und Österreicherinnen könnten um 62 Millionen jährlich, früher in ihre verdiente Pension gehen statt am AMS zu hocken unter den unwilligen, jungen, eingewanderten oder auch schon hier geborenen Arbeitslosen?
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Generelles Unverständnis herrscht unter den Lesern indes über das Vorgehen der EU. Seitens der EU-Kommission wurde damals ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, begleitet von einigen Mahnschreiben. „Heißt das, dass die Regelung des europäischen Gleichheitsgrundsatzes nur in eine Richtung funktionieren soll?“, meint etwa milkiway und ergänzt: „Denn wie kann ein Kind das nicht in Österreich lebt und in die Schule geht, gleich sein mit einem in Österreich lebenden Kind?“ 

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Heimat1
Die EU (SPE u. EVP also ÖVP und SPÖ) beschlossen eine Indexierung für Familien und Mitarbeiter der EU-Abgeordneten. Wie hinterhältig und verlogen wäre da ein Verfahren!
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Teufelkommraus
Der EU fehlt das demokratische Recht auf Strafzahlungsforderungen. Die EU ist ein Verein.
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Tekener
Für ein in Österreich lebendes Kind werden hier Umsätze und Steuern aufgebracht, für Kinder im Ausland ist das Geld verloren, es bleibt im Ausland.
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Jetzt sind wieder Sie am Zug, liebe Leser! Haben Sie noch weitere Vorschläge, was mit den Einsparungen gemacht werden könnte, oder finden Sie die Indexierung an sich unnötig? Haben Sie Bedenken wegen möglicher Konsequenzen seitens der EU oder sehen Sie dem Ganzen gelassen entgegen? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit und diskutieren Sie mit uns und anderen Lesern in den Kommentaren!

Thomas Brauner
Thomas Brauner
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