29.01.2020 09:54 |

35 Jahre Haft

Pädophiler missbrauchte 47 Kinder in 4 Ländern

Er gilt als der schlimmste Pädophile Australiens: Boris Kunsevitsky hat 47 Buben in vier Ländern sexuell missbraucht. Seine Gräueltaten hielt der 53-Jährige auf Tausenden Bildern und Videos fest. Auch der Richter zeigte sich im Gerichtssaal in Melbourne geschockt: Es seien die schlimmsten Verbrechen, die er jemals gesehen habe. Kunsevitsky wurde am Mittwoch zu 35 Jahren Haft verurteilt.  

Die Mehrzahl der Verbrechen passierten auf den Philippinen, andere in Singapur und Indonesien. Der Angeklagte suchte sich laut dem Richter Orte aus, an denen er leicht an kleine Buben herankam.

Richter: Videos „verstörend, gemein und traurig"
Es sei schwer, sich die Bilder und Videos anzusehen, tief „verstörend, gemein und traurig“. Der 53-Jährige, der zwischen 2002 und 2017 mehr als 35.000 Fotos und 4800 Videos erstellte, muss nun mindestens 28 Jahre der Strafe absitzen.

Es gab in dem Fall eine Verbindung nach Deutschland. Der Mann missbrauchte auch einen Buben in den Jahren 2004 und 2005 in Melbourne. 55 Bilder davon fanden deutsche Ermittler später in einem Ordner namens „jailbait“, etwa: „Knastköder“ oder „Versuchung, etwas zu tun, wofür Gefängnis steht“.

Identität einiger der Opfer unbekannt
Der Angeklagte wurde nicht wegen der Verbreitung von Kinderpornografie angeklagt. Er bekannte sich aber schuldig für 59 Taten, darunter Geschlechtsverkehr mit einem Kind und für die Herstellung von kinderpornografischem Material außerhalb Australiens. Einige seiner Opfer konnten nie identifiziert werden.

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