SPÖ „verwundert“

Wiener Praterstraße: Streit um Tempo-30-Pläne

Wien
20.01.2020 06:57

Bezirkschefin Uschi Lichtenegger (Grüne) will mit einer Tempo-30-Zone die Autofahrer auf der Wiener Praterstraße einbremsen. Die SPÖ zeigt sich über diesen Vorstoß „verwundert“. Eine Entscheidung fällt im Februar. Nebeneffekt des grün-roten Streits: Der geplante Umbau des Straßenzugs könnte sich verzögern.

Laut Lichtenegger sind viele Autofahrer in der Praterstraße deutlich zu schnell unterwegs. Bürger und Kaufleute hätten eine Verkehrsberuhigung gefordert. „Diesem Wunsch kommen wir jetzt nach“, so Lichtenegger. Die Planungen für den Umbau würden normal weiterlaufen. „Ich bin weiter für ein gemeinsames grün-rotes Projekt“, erklärt die Bezirkschefin.

„Mit uns im Vorfeld nicht gesprochen“
Ob das gelingt, ist fraglich: Bei der Bezirks-SPÖ ist der Unmut über die Tempo-30-Pläne groß. „Mit uns wurde im Vorfeld nicht darüber gesprochen“, erklärt Fraktionschef Christoph Zich (SPÖ). Man könne nicht von gemeinsamen Projekten sprechen und gleichzeitig Alleingänge durchführen. „Vielleicht liegt es auch am heurigen Wahljahr“, meint Bezirksrat Alexander Nikolai. Man solle die Praterstraße aus Wahltaktiken heraushalten.

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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