16.01.2020 14:25 |

Lächelt „Megxit“ weg

War das Harrys allerletzter Auftritt als Royal?

Tapfer lächelte Prinz Harry am Donnerstagnachmittag im Buckingham-Palast die Aufregungen der letzten Tage weg. Es war der erste offizielle Auftritt des 35-Jährigen, nachdem er und seine Ehefrau Meghan Mitte letzter Woche verkündet hatten, dass sie dem Königshaus den Rücken kehren werden. Und möglicherweise könnte dies auch der allerletzte Auftritt gewesen sein, den Harry im Auftrag der Krone absolviert hat ... 

Bei seinem ersten Auftritt nach dem „Megxit“ am Donnerstagnachmittag, der womöglich auch sein letzter als hochrangiges Mitglied des britischen Königshauses sein könnte, zeigte sich Prinz Harry professionell und gut gelaunt. In seiner Funktion als Schirmherr der Rubgy Football League richtete der Herzog von Sussex im Buckingham-Palast die Auslosung der Partien für die Weltmeisterschaft 2021 aus. „Das ist keine Koch-Sendung“, sagte Harry lächelnd, nachdem er die Bälle mit den Namen der Teilnehmer-Mannschaften in einer Schüssel gemischt hatte.

Schon vor der Auslosung traf Harry im Park des Anwesens jugendliche Rubgytalente, mit denen er sich angeregt unterhielt, aber auch lachte, scherzte und für Fotos posierte. „Passt auf den Rasen auf, okay? Sonst bekomme ich Ärger“, witzelte Harry, als die die Kinder im Garten Rugby spielten.

Trotz Harrys Lachen wurde an diesem Nachmittag aber deutlich: Die Aufregung um den Rückzug aus dem Königshaus ist auch an dem 35-Jährigen nicht spurlos vorübergegangen. Denn immer wieder wirkte er auch nachdenklich und in sich gekehrt, und ließ Fragen der anwesenden Journalisten darüber, wie es für ihn und seine Familie in Zukunft weiter gehen werde, unbeantwortet. 

„Megxit“ schockte Großbritannien
Die knappe Rückzugserklärung von Harry und Meghan hatte in der letzten Woche einen wahren Sturm der Entrüstung ausgelöst und das Königshaus in eine Krise gestürzt. Medienberichten zufolge hatte das Paar weder die Königin noch Harrys Vater Charles vorab in seine Entscheidung eingebunden, der Palast sei kalt erwischt worden, weshalb die Queen Prinz Charles sowie die Prinzen Harry und William am Montag auch zu einer Krisensitzung nach Schloss Sandringham zitiert hatte.

Nach den Gesprächen mit ihrer Familie ließ Elizabeth II. schließlich mitteilen, dass sie den Wunsch Harrys und Meghans„voll und ganz“ unterstütze, und dass, auch wenn sie die beiden „lieber weiter als Vollzeitmitglieder der königlichen Familie gesehen hätten“, sie den „Wunsch nach einem unabhängigeren Leben als Familie“ respektiere und verstehe. Dennoch würde das Herzogpaar von Sussex weiterhin „ein wertvoller Teil meiner Familie bleiben“, ließ die Queen weiter ausrichten.

Viele Fragen blieben aber dennoch unbeantwortet. Nicht nur deshalb wurde den Sussexes eine „Übergangsperiode“ gewährt, in der sie sich zurückziehen und in Großbritannien und Kanada leben dürften. Endgültige Entscheidungen sollten „in den kommenden Tagen“ getroffen werden, erklärte die Königin. Es bleibe noch viel zu tun, da „komplexe“ Fragen geklärt werden müssten, etwa wie viel Geld die beiden künftig noch von Prinz Charles erhalten, oder wer künftig für die Kosten der Leibwächter aufkommen soll - und ob sie ihren royalen Titel behalten werden.

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