09.01.2020 08:44 |

Kuriose Verwechslung

Rauch am Kölner Dom entpuppte sich als Wolke

Ein Großeinsatz im Kölner Dom hat etwa 100 Einsatzkräfte in der Nacht auf Donnerstag aus dem Schlaf gerissen: Ein Anrufer hatte Alarm geschlagen, dass sich Rauchschwaden rund um das Wahrzeichen gebildet hätten. Kurioserweise stellte sich schließlich heraus, dass kein Feuer ausgebrochen war - es handelte sich vielmehr um eine Wolke, die die Feuerwehr auf den Plan rief.

Ein Tourist, der in einem Hotel in der Nähe des Doms gastierte, rief kurz nach 1 Uhr Früh, das er Rauchschwaden an der Kathedrale bemerkt habe. Bei Brandalarm im Dom herrsche Alarmstufe 4, berichtete das Nachrichtenportal „Der Westen“ - mindestens vier Löschzüge müssen bei so einer Alarmierung ausrücken. Damit sind fünf Löschfahrzeuge, vier Drehleitern, vier Tanklöschfahrzeuge, der Rettungsdienst und der Führungsdienst im Einsatz.

Lichtschein ließ Nebel wie Rauchschwaden aussehen
Es rückten etwa 100 Feuerwehrleute aus. Mit einem Schlüssel hätten sich die Einsatzkräfte schließlich Zugang zum Gotteshaus verschafft. Als sie die Türme kontrollierten, konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Nebel hatte im Lichtschein für die optische Täuschung gesorgt.

Der Anrufer hat wegen des Fehlalarms allerdings keine Konsequenzen zu fürchten. „Das hat schon alles seine Richtigkeit", erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Eine Stunde hatte der nächtliche Einsatz gedauert.

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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