24.12.2019 07:52 |

Drama auf Philippinen

Mindestens elf Menschen starben durch Kokoslikör

Auf den Philippinen sind mindestens elf Menschen nach dem Genuss eines traditionellen heimischen Likörs aus Kokossaft gestorben. Bei einer Geburtstagsfeier in der Stadt Rizal in der Provinz Laguna, 70 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila, kamen zehn Menschen ums Leben, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Mindestens 122 Menschen wurden demnach mit Magenschmerzen, Erbrechen und Taubheitsgefühlen in einigen Körperteilen in Krankenhäuser gebracht, einige waren bewusstlos. Anlass der Feier sei der erste Geburtstag der Tochter eines der Opfer gewesen.

Sechs Menschen im Krankenhaus
Auch in der nahen Stadt Candelaria starb eine Person am Sonntag nach dem Genuss des sogenannten Lambanog. Sechs weitere Menschen wurden ins Krankenhaus gebracht, zwei von ihnen lagen im Koma, wie die Polizei mitteilte.

Lambanog ist ein traditionelles philippinisches Getränk aus Kokossaft. Es hat einen hohen Alkoholgehalt von rund 40 Prozent. Manchmal wird es privat und unter unhygienischen Bedingungen hergestellt.

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Donnerstag, 09. April 2020
Wetter Symbol

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.