17.12.2019 06:06 |

„Hatte das Bedürfnis“

Gigantischer Lichterpenis erregt die Gemüter

Was nur tun mit mehreren Metern an übrig gebliebenen Lichterketten in der Weihnachtszeit, wenn das Haus bereits festlich geschmückt ist und in bunten Farben schillert? Sie ungenutzt in der Kiste verstauben zu lassen? Für die US-Amerikanerin Shelby Gash aus dem Bundesstaat Kansas kam das jedenfalls nicht infrage. Und so ergänzte sie das Dach ihres Domizils um einen weiteren hell leuchtenden Blickfang und formte kurzerhand einen etwa 20 Meter großen Penis, der die Gemüter erregen sollte - positiv wie auch negativ.

„Sorry Nachbarn … ich hatte das Bedürfnis einen riesigen Schwanz auf dem Dach zu haben …“, schrieb die 24-Jährige jüngst auf Facebook und postete dazu Fotos des gigantischen Lichterketten-Gemächts.

Gespaltene Meinungen zum Riesenpenis
Was zunächst offenbar als familiärer Scherz anfing, sollte dank Internet und Co. rasch über die Landesgrenzen hinaus für Schlagzeilen sorgen. Zwar sind die US-Amerikaner für ihre Liebe zu bunt blickender, die Aufmerksamkeit unwillkürlich auf sich ziehender - und für so manchen auch als puren Kitsch empfundener - Dekoration in der Weihnachtszeit weitreichend bekannt, einen leuchtenden Riesenpenis am Dach sieht man dennoch nicht alle Tage.

Keine persönliche Beschwerde der Nachbarn
Das hell strahlende Gemächt blieb natürlich auch den Nachbarn der 24-Jährigen nicht lange verborgen. Der schlüpfrige Blickfang sorgte einerseits für Heiterkeit, andererseits auch für kritische Stimmen, wie die „Bild“ am Montag berichtete - zumindest so lange die Kameras der Nachrichtenstationen liefen, kritisierte die US-Amerikanerin auf Facebook.
„Die letzten 48 Stunden waren verrückt, ich möchte nur sagen, die Nachrichten lassen es so aussehen, als wären alle Nachbarn wütend“, schrieb Gash. Persönlich bei ihr beschwert habe sich niemand, vielmehr hätte es eine Vielzahl an Nachbarn gegeben, „die mir sagten, dass sie es lieben“, so die 24-Jährige.

„Gönnt mir meine 15 Minuten Ruhm“
Auf den Vorwurf, die junge US-Amerikaner habe mit der Montage des leuchtenden Phallus um Aufmerksamkeit heischen wollen, erwiderte sie, dies sei als „Scherz mit meiner eigenen Familie“ gedacht gewesen. Auch habe sie am Ende des Tages für Lachen gesorgt, „und das war, was ich hören wollte“, so die 24-Jährige.
Ganz unrecht kam Gash der Trubel aber wohl nicht. So schrieb sie etwa zu einem via TikTok veröffentlichten Videos auf Instagram: „Es mag nervig sein, aber gönnt mir meine 15 Minuten Ruhm“.

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