Historisches Resultat

„Göttin“ rettet Italiens Champions-League-Saison!

Atalanta Bergamo ist die italienische Mannschaft der Stunde in der Fußball-Königsklasse. Inter ausgeschieden, Napoli und Juve ohne zu glänzen weiter, aber mit Atalanta rechnete niemand. Seit dem Mittwoch-Sieg gegen Doneck wissen wir: Ein schwerer Fehler. Atalanta steht im Champions-League-Achtelfinale.

Noch nie stieg eine Mannschaft nach drei Gruppenniederlagen in den ersten drei Spielen in die K.o-Phase auf. Außer Atalanta. Und das bei der ersten Champions-League-Teilnahme. Die Fans von „La Dea“, der Göttin, waren nach dem Spiel im Jubelrausch.

„Ich bin sprachlos“, sagte der argentinische Kapitän Alejandro Gomez. „Das ist eine unglaubliche Leistung, ein tolles Gefühl, etwas, das in die Geschichte des Fußballs und des Clubs eingehen wird.“

Die Italiener waren am Mittwochabend in der Ukraine dank eines 3:0-Sieges bei Schachtar Donezk noch von Platz vier auf zwei der Gruppe C geklettert. Nach Toren von Timothy Castagne (oben im Bild) und Mario Pasalic erzielte Gosens in der vierten Minute der Nachspielzeit den letzten Treffer in Charkiw. Bergamo - Tabellensechster in der Serie A - profitierte zudem von einer 1:4-Heimniederlage von Dinamo Zagreb gegen Champions-League-Topfavorit Manchester City, der bereits vor dem Match als Gruppensieger festgestanden war.

Italiens Presse überbot sich mit Jubel-Schlagzeilen. „Mythische Göttin“, „Die Nacht der Wunder“ oder „Die Göttin im Olymp“ hieß es am Donnerstag. Der Flughafen der norditalienischen Stadt bei Mailand wurde in der Nacht zu einer Stadionkurve umfunktioniert.

Fans lagen sich in den Armen
Auch im Zentrum lagen sich feiernde Fans bis tief in die Nacht in den Armen. „Eines Tages werden unsere Enkel noch von dieser Nacht erzählen“, zitieren Medien einen Feiernden. Der Bürgermeister der Stadt mit rund 120.000 Einwohnern sprach von einem Ergebnis, „das vor einigen Jahren noch undenkbar war“. Wie immer es weitergehe, „es ist historisch“, schrieb Giorgio Gori auf Facebook.

Selbst die Konkurrenz zollte Respekt. Man müsse sich an ihnen ein Beispiel nehmen, betonte etwa Italiens Tormann-Legende Gianluigi Buffon (oben im Bild), der mit Serie-A-Rekordmeister Juventus Turin ebenfalls im Achtelfinale steht.

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