Reicht‘s zum Aufstieg?

Salzburg: Der „Popstar“ kann Liverpool weh tun

Wie Erling Haaland in Norwegen bei seinem Jugendklub Bryne FK vom schmächtigen Buben zum Tor-Monster wurde. Warum ein alter Weggefährte glaubt, dass der „Hüne“ die Salzburger gegen die „Reds“ zum Aufstieg schießen kann. Im Video sehen Sie wie sich Salzburg-Kapitän Zlatko Junuzovic zum Spiel äußert.

Als Kind war Erling Haaland schmächtig. Even Sel, Talenteförderer bei Haalands norwegischem Jugendklub Bryne FK, erzählt: „Erling behauptete sich trotzdem gegen körperlich viel robustere Gegenspieler. Er spielte mit viel Intelligenz, hatte den Instinkt für den richtigen Laufweg.“

Schon damals war der Blondschopf pfeilschnell. Wenn sein Team über die Flügel attackierte, sprintete Haaland immer in Richtung Tor. Dann verzögerte er, während die Gegenspieler weiterrannten, die Augen auf den Ball hatten. Genau in dem Augenblick forderte er das Zuspiel, lauerte hinter der Abwehr, spielte dann seinen Tempovorteil aus.

„War schon immer wahnsinnig clever“
Sein früherer Mitspieler Tord Johnsen Salte sagte dazu dem „Spiegel“: „Er wusste, wo der Ball hingeht und wo das Tor steht, war schon immer wahnsinnig clever.“ Das ist auch heute noch so. Asle Tjøtta, Geschäftsführer von Bryne FK, betont: „Erling ist ein richtig guter Junge, der Fußball liebt und lebt. Er hat schon immer sehr hart gearbeitet und wird weiter alles tun, um einmal der Beste zu werden. Ich denke, dass er mit Salzburg Liverpool wehtun kann.“

Hymne als Weckton
Zur harten Arbeit gehörte neben Krafttraining auch Essen. Salte erinnert sich: „Erling hat oft drei Portionen zum Abendessen vertilgt, in einem halben Jahr 15 Kilo zugenommen.“ In diesem Zeitraum wuchs er auch zwölf Zentimeter

Längst hat Haaland (19) in Norwegen den Status eines Popstars. Tjøtta: „Und die Begeisterung wächst mit jedem Spiel und jedem Tor von ihm.“ VG, die größte Zeitung des Landes, zeigt für ihre Pluskunden alle österreichischen Bundesliga-Spiele von Haaland per Livestream. Als Erling jüngst beim norwegischen Sender TV2 berichtete, dass er die Champions-League-Hymne am Handy als Alarmton eingestellt habe und täglich von ihr geweckt werde, explodierte der Download der Hymne.

Matthias Mödl, Kronen Zeitung

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