07.12.2019 09:54 |

Langlauf

Mama macht Pressedienst gratis mit

Der Dopingskandal bei der WM in Seefeld und seine Nachwirkungen: Nachdem ÖSV-Boss Schröcksnadel die gesamte Sparte quasi aus dem ÖSV verbannte, gab es auch keine Medienbetreuung mehr. Roswitha Stadlober sprang ein: Die Slalom-WM-Silberne von 1987 betreut nun in erster Linie Tochter Teresa, aber auch alle potenziellen Weltcup-Kandidaten mit. Und das gratis.

Roswitha Stadlober ist als zweifache Siegerin des Slalom-Weltcups und Vize-Weltmeisterin seit jeher mit dem Sport verbunden. Aber nun hat die Gründerin des Vereins KADA (Karriere danach) eine neue Aufgabe: Sie ist Pressesprecherin des quasi nicht mehr vorhandenen Langlauf-Weltcupteams! Damit ist die Radstädterin vor allem Medienbetreuerin ihrer Tochter Teresa, die am Samstag in Lillehammer (Nor) im Skiathlon allein auf weiter ÖSV-Flur ist. „Eine neue Erfahrung“, so die 56-Jährige, die aber für alle potenziellen Weltcupläufer wie Berni Tritscher und Lisa Unterweger Aussendungen verfasst.

Das sind die Folgen des Dopingskandals der WM in Seefeld. ÖSV-Boss Schröcksnadel hat die Langläufer danach quasi verbannt. Für die paar Weltcupläufer war medial kein Ansprechpartner mehr da. „Ich habe gesagt, ich mache das mit, und zwar ehrenamtlich“, erklärt Roswitha. Womit Teresas Familienbetrieb perfekt ist: Papa Alois, der Weltmeister von 1999, ist Trainer, die Mama Pressesprecherin. „Ich hätte auch nicht geglaubt, dass ich das einmal mache“, so Roswitha.

Herbert Struber
Herbert Struber
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