13.11.2019 22:48 |

Technischer Defekt

Stall brannte nieder: 42 Schafe gerettet

120 Feuerwehrleute mussten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ihre Kräfte bündeln. Der obere Teil des Stalles eines Bauernhauses in Seekirchen (Salzburg) hatte Feuer gefangen. 15 Stunden lang kämpften die Helfer gegen den Brand, retteten dabei 42 Schafen das Leben. Ein technischer Defekt dürfte die Ursache für das Inferno gewesen sein.

„Brandalarm!“, hieß es am Mittwoch gegen zwei Uhr früh in Seekirchen. Im Wirtschaftsgebäude neben einem Bauernhaus im Ortsteil Wimm war ein Feuer ausgebrochen. Anfangs vermuteten die Einsatzkräfte nur einen Zimmerbrand. „Als wir eintrafen, stand der gesamte Dachstuhl des Stalls in Flammen“, schildert Ortsfeuerwehrkommandant Herbert Költringer.

Löscheinsatz samt Tierrettung
Der Kommandant forderte sofort Verstärkung an. Einsatzkräfte aus Hallwang, Eugendorf und Elixhausen schlossen sich den Seekirchnern an. 120 Mann löschten das Feuer und brachten dabei 42 wollige Vierbeiner ins sichere Freie. Die Löscharbeiten zogen sich in die Länge. Insgesamt 15 Stunden dauerte der Einsatz an. „Wir konnten erst gegen 17 Uhr die letzten Glutnester beseitigen“, sagt Költringer.

Technischer Defekt
Das komplette Obergeschoß des Stalles ist nun zerstört. Manche der 42 Schafe des Bauern haben nun bei einem Nachbarn Unterschlupf gefunden. Der Rest konnte im Untergeschoß des Stalles bleiben. Rasch fanden Ermittler die Ursache: ein technischer Defekt bei einer Leuchtstoffröhre, der das Heu entzündete. Der Schaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt.

Nikolaus Pichler
Nikolaus Pichler
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