Europa League

WAC mit Schweizer Fluch – Rache an Istanbul-Coach?

Fußball International
07.11.2019 06:16
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Drei Partien unter eidgenössischer Spielleitung, drei Pleiten, 2:8-Tore - aber davon lassen sich die Wolfsberger nicht irritieren! Okan Buruk, der Trainer von Basaksehir Istanbul, war bereits 2001 „Österreicher-Schreck“. Das soll sich heute (21 Uhr, live im sportkrone.at-Ticker) in der Europa League ändern.

Einmal ist immer das erste Mal - ein Motto, auf das heute - angesichts der Tatsache, dass mit Sandro Schärer (31) ein Schweizer das Schlüsselspiel gegen Basaksehir Istanbul pfeift - auch Wolfsbergs Kickergarde in der Europa League hofft. Denn ein positives Omen sieht aus Kärntner Sicht anders aus: drei Spiele bislang in acht Jahren Bundesliga unter der „Regie“ eines Eidgenossen - drei Niederlagen, 2:8-Tore!

Der Zürcher Lehrer Schärer, erst im Sommer in die Gruppe 1 der europäischen Referees aufgestiegen, war daran einmal beteiligt - 0:1 bei der Admira am 4. Mai 2014, im damals 100. Spiel von Didi Kühbauer als Bundesliga-Trainer!

Mit einem vollen Erfolg über den aktuellen Sechsten der türkischen Süperlig können die „Wölfe“ heute auch späte Rache nehmen - und zwar an Istanbul-Trainer Okan Buruk (46). Der war 2001 maßgeblich daran beteiligt, dass Österreich NICHT zur WM-Endrunde 2002 fuhr: Beim 1:0 im Play-off-Hinspiel in Wien erzielte der Mittelfeldspieler in der 60. Minute das Goldtor, beim 5:0 daheim war sein 3:0 unmittelbar vor dem Pausenpfiff der vorzeitige K.-o.-Schlag. Bei Basaksehir ist Buruk seit Sommer im Einsatz - da löste er Abdullah Avci (der zu Besiktas weiterzog) ab, mit dem er - als „Co“ - zwischen 2011 und 2013 das türkische Team betreut hatte.

Conny Lenz, Kronen Zeitung

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