Ungarn gewann in seiner EM-Quali-Gruppe sein Sonntagsspiel gegen Aserbaidschan 1:0 und wahrte damit die Chance auf eine direkte Qualifikation für die EM 2020. Aber das nur aufgrund einer schlimmen Fehlentscheidung. Aserbaidschan, wo der Ex-Salzburger Nikola Jurcevic derzeit Teamchef ist, konnte in der 92. Minute einen regulären Treffer erzielen. Der niederländische Schiedsrichter Dennis Johan Higler aber sah ein Hands-Foul vom Torschützen Bahlul Mustafazada und aberkannte den Treffer. Aserbaidschan-Trainer Jurcevic war nach dem Spiel extrem sauer. Daran änderte auch nichts, dass der Referee sich bei ihm für die Fehlentscheidung entschuldigte.
„Es war ein unglaublicher Schiedsrichterfehler. Ich bin enttäuscht, meine Spieler auch. Wir sind eine kleine Fußballnation, wir bemühen uns, uns zu verbessern, wir kämpfen um jeden Punkt. Es ist nicht fair, so mit uns umzugehen. Ungarn hat den Sieg verdient, besser gespielt, aber wir hätten auch einen Punkt verdient. Es gibt schon fast überall Video-Schiedsrichter, ich weiß nicht, warum es keine bei der EM-Qualifikation gibt. Ich könnte sogar meinen Job wegen eines solchen Fehlers verlieren. Ich habe mit ungarischen Journalisten gesprochen, die auch zugegeben haben, dass unser Spieler den Ball nicht mit der Hand getroffen hat. Vielen Dank für ihre Ehrlichkeit“, meinte Jurcevic.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.