Nächstes Quali-Duell

Barisic: „Viel Qualität - aber wir sind stärker!“

Das Stadion Stozice in Laibach ist seit Tagen ausverkauft. Slowenien fiebert dem Quali-Hit am Sonntag gegen Österreich entgegen. „Aber es wird kein Hexenkessel“, versichert Zoki Barisic. Für knapp drei Monate war die 16.000er-Arena vor einem Jahr seine sportliche Heimat. Als Trainer von NK Olimpija. 15 Spiele durfte der heutige Sportchef von Rapid in und für Laibach erfolgreich (nur eine Pleite) als Trainer werken - ehe es nach Meinungsverschiedenheiten mit Klub-Boss Mandaric zur Trennung kam.

Die Slowenen zeigten gestern gegen Nordmazedonien aber zu wenig. Da glänzte vor allem Napolis Elif Elmas mit einem Doppelpack für die Gastgeber. Das 1:2 durch einen Elfer von Ilicic kam viel zu spät. Barisic warnt trotzdem: „Slowenien hat viel Qualität.“ Nachsatz: „Aber wir sind stärker und für mich der Favorit.“

„Ilicic kann alles“
Dennoch: Barisic warnt vor den Slowenen, vor allem wegen Teamchef Matjaz Kek. „Er ist eine Institution, hat Slowenien schon in seiner ersten Teamchef-Ära zur WM 2010 geführt. Er legt viel Wert auf die Organisation, auf die Disziplin - er hat der Mannschaft eine Struktur gegeben.“ Und eine starke Legionärs-Truppe geformt. Auch mit Superstars. Allen voran natürlich Jan Oblak: „Kek hat ihn wieder ins Team geholt“, so Barisic. „Er ist einer der besten Goalies der Welt.“

Die Defensive ist auch die Basis im Kek-System - Barisic: „Die Slowenen werden auch gegen uns tief stehen, kontern. Die Spieler dafür haben sie.“ Etwa mit Fenerbahce-Legionär Miha Zajc: „Er ist ein echter Zehner, der Einfädler“, so Barisic. Der aber vor allem auf Josip Ilicic von Atalanta Bergamo verweist: „Er ist etwas Besonderes. Starker linker Fuß, dynamisch, er kann alles.“

Beric nur Joker
Und im Angriff rechnet Barisic mit Andraz Sporar: „Kek sieht in ihm den besseren Konterstürmer. Das sagt alles über die Qualität in der Offensive.“ Weil Robert Beric nur die Joker-Rolle bleibt. „Extrem effizient, starke Ballannahme, dynamisches Anlaufen - alles top“, schwärmt Barisic von seinem Ex-Schützling in Hütteldorf. Es wird also ein Duell auf Augenhöhe. Wie im Juni in Klagenfurt, da gewann Österreich dank Burgstallers Goldtor mit 1:0.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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