05.10.2019 08:00 |

Gegen BM Willis Pläne

Mehr zahlen für´s Parken: ÖVP-Innsbruck sagt Nein

Gegen die von Innsbrucks BM Georg Willi angedachte Gebührenerhöhung spricht sich vehement die Innsbrucker ÖVP aus: Sparen im System sei besser als den Leuten in die Taschen zu greifen. 

„Die Innsbrucker Volkspartei hat die Parkraumbewirtschaftung Neu, die von der damaligen Grünen Verkehrsstadträtin Sonja Pitscheider 2013 eingeführt wurde, immer abgelehnt. Daher ist es nur konsequent, dass wir auch dieser Gebührenerhöhung von den Grünen nicht zustimmen können“, so ÖVP-Verkehrssprecherin GR Mariella Lutz in einer ersten Reaktion.  

„Die von Bürgermeister Georg Willi vorgeschlagene Erhöhung von 70 Cent auf einen Euro würde die Bürger erheblich mehrbelasten, denn die Maßnahme geht weiter über die Indexanpassung hinaus. Sie ist eine Erhöhung von über 40 Prozent, und trifft natürlich alle gleich, unabhängig von Einkommen“, stellt ÖVP-Stadtparteiobmann KO GR Christoph Appler fest.  

„Leuten nicht in die Taschen greifen“
„Die Volkspartei lehnt Steuer- und Abgabenerhöhungen grundsätzlich ab, unser Credo lautet: Sparen im System und nicht den Menschen in die Tasche greifen. Die Erhöhung der Parkgebühren ist ideologisch angetrieben und richtet sich eindeutig gegen den Individualverkehr in der Stadt Innsbruck. Die Autofahrer dürfen nicht die Melkkühe der Stadt Innsbruck werden.

Daher haben wir diesem Vorhaben bereits in den laufenden Budgetverhandlungen eine klare Absage erteilt“, betont VP-Appler die klare Haltung der Volkspartei auf. 

„Jeder Cent mehr an Parkgebühren belastet automatisch auch unsere Wirtschaft. Alle mobilen Dienstleister müssen diese Preissteigerung auf ihre Kunden abwälzen. Vor allem ist jedoch die Gastronomie und der Einzelhandeln in der Stadt betroffen, da diese Maßnahme natürlich nicht zur Kundensteigerung beiträgt.

Wer Parkgebühren erhöht, der muss sich im Klaren sein, dass immer weniger Leute mit dem Auto in die Stadt fahren und damit die Kundenfrequenz automatisch sinkt“, zeigt VP-GR Mariella Lutz die wirtschaftlichen Konsequenzen dieser neuen Belastung auf. 

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