03.10.2019 01:05 |

Dramatische Bilder

Weltkriegsbomber fängt nach Crash Feuer: 7 Tote!

Beim Absturz eines Oldtimer-Militärflugzeugs beim Landeanflug im US-Bundesstaat Connecticut sind mindestens sieben Menschen getötet worden, neun weitere sind teils schwer verletzt. In dem Boeing-B-17-Bomber hatten sich zum Unglückszeitpunkt drei Besatzungsmitglieder und zehn Passagiere befunden. Ein Mitarbeiter des Flughafens Bradley wurde verletzt, als das Flugzeug in eine Enteisungsanlage krachte. 

Laut CNN hatte der Pilot kurz nach dem Abheben gemeldet, dass er sofort wieder umdrehen müsse. Obwohl der Tower weitere Flugzeuge nach hinten gereiht habe, habe das Unglück seinen Lauf genommen: Am Ende der Landebahn krachte die Maschine in eine Enteisungsanlage und ging in Flammen auf. Bilder vom Unglücksort zeigten das Wrack der B-17 und aufsteigenden Rauch, die Feuerwehr war mit Löschgerät im Einsatz.

Untersuchung betrifft auch die 17 übrigen Vintage-Bomber
Der US-Luftfahrtbehörde FAA zufolge wurde der zweigrößte Flughafen New Englands - das Gebiet umfasst die Bundesstaaten Maine, Vermont, New Hampshire, Massachusetts, Rhode Island und eben Connecticut - wegen des Absturzes des Boeing-B-17-Bombers vorübergehend für An- und Abflüge geschlossen, gegen 20 Uhr MESZ lief der Flugbetrieb wieder an.

Gouverneur: „Unsere Gebete sind mit jenen, die an Bord waren“
Gouverneur Ned Lamont teilte über Twitter mit, er werde für alle beten, die an Bord der Maschine gewesen seien. Senator Richard Blumenthal erklärte, es müsse nun auch geprüft werden, ob für die 17 übrigen in den USA zugelassenen Flugzeuge des gleichen Typs Konsequenzen gezogen werden müssen.

Bomber als „Fliegende Festung“ bekannt
Dem Flughafen zufolge gehörte die Maschine vom Typ B-17, bekannt als „Fliegende Festung“, der Collings-Stiftung, die sich unter anderem um die Geschichte der Luftfahrt bemüht und mehrere historische Flugzeuge betreibt. Der Bomber war 1945 gebaut worden und flog damit im Zweiten Weltkrieg keine Kampfeinsätz mehr. 1952 wurde das Flugzeug vom Militär den Folgen dreier Atombombenexplosion ausgesetzt, Jahre später wurde das Flugzeug als Teil einer Schrottladung verkauft.

Rund 20 Jahre diente die B-17 dann als Feuerwehrflugzeug, bevor sie 1986 von der Collings-Stiftung erworben und wieder als Weltkriegsbomber restauriert wurde. Seither konnten „Millionen, die sonst nie eine ,Fliegende Festung‘ gesehen hätten, aus erster Hand das Flugzeug bezeugen, das vor 50 Jahren geholfen habe, die Weltgeschichte zu ändern“, hieß es auf der Website der Stiftung.

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