Maßnahmen nötig:

Mehr tun gegen den drohenden Pflege-Notstand

350 Betten in Oberösterreichs Altenheimen stehen wegen Personalmangels leer - die „Krone“ berichtete in ihrer Print-Ausgabe am Dienstag. Geht’s so weiter, droht überhaupt ein Pflege-Notstand in unserem Bundesland. FPÖ-Politiker Herwig Mahr, Klubobmann im Landtag, fordert daher mehr Maßnahmen, um den Pflegeberuf attraktiver zu machen. Weiters müssen jene besser unterstützt werden, die daheim gepflegt werden.

„Der Pflegepersonalmangel muss die Politik endlich wachrütteln“, sagt Mahr. Er meint damit „sowohl Oberösterreichs Sozialreferentin Birgit Gerstorfer, SPÖ, als auch die neue Bundesregierung“, wie immer sie aussehen wird. Der FPÖ-Landtagsklub fordert dabei:

  • Mehr Unterstützung für Pflege daheim, etwa durch spürbar mehr Pflegegeld.
  • Die Schaffung einer Pflege-Lehre, damit junge Interessierte möglichst früh in den Pflegeberuf einsteigen können, und nicht wie derzeit erst ab 17 Jahren.
  • Ermöglichung flexiblerer Berufsausübung für Heimhelfer; sie sollen auch Leistungen auf selbstständiger Basis anbieten können.
  • Verstärkte Anreize für Interessierte an der Pflegeausbildung. Da müssten vor allem berufsbegleitende Varianten und Umschulungen forciert werden.
  • Und die Motive der Ausbildungsabbrecher sollten genauer analysiert werden.
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