18.09.2019 10:28 |

Tochter als Chefin

Handel mit Suchtmitteln wurde zu „Familiensache“

Einen Familienbetrieb der kriminellen Sorte haben drei Verdächtige aus Wien aufgezogen und dabei in mehreren Bundesländern Suchtmittel unter die Leute gebracht. Kopf des „Familienprojekts“ war die 23 Jahre alte Tochter, ihre Eltern unterstützten die junge Frau. Die Familienmitglieder befinden sich allesamt in Haft.

Mehrere Wochen lang waren die Ermittler des Landeskriminalamtes Wien dem Trio auf der Spur. Die Familie steht unter dringendem Verdacht, einen lukrativen Handel mit Drogen aufgezogen zu haben. Verkauft wurden die Suchtmittel - Marihuana, Ecstasy und Kokain - in gleich mehreren Bundesländern. Neben Wien fanden sich Abnehmer auch in Oberösterreich sowie in Salzburg.

Tochter von Eltern unterstützt
„Federführend dabei dürfte laut aktuellem Ermittlungsstand eine 23-jährige Frau gewesen sein“, so Polizeisprecher Patrick Maierhofer am Mittwoch. Ihre Eltern - der 52 Jahre alte Vater und die 53-jährige Mutter - hatten offensichtlich wenig dagegen. Sie unterstützten sogar ihre Tochter bei den kriminellen Geschäften. Seit mehr als zwei Jahren lief der Suchtmittelverkauf. Der Straßenverkaufswert wird laut Polizei auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt.

Zahlreiche Abnehmer wurden bereits ausgeforscht und angezeigt, die Ermittlungen werden vom Wiener Landeskriminalamt weitergeführt. Die drei beschuldigten Österreicher befinden sich in Haft.

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