Nach Schusswechsel

Russland nahm 80 Fischer aus Nordkorea fest

Ausland
17.09.2019 19:21

Nach einem Zwischenfall im Japanischen Meer hat Russland Medienberichten zufolge zwei nordkoreanische Boote beschlagnahmt und mehr als 80 Nordkoreaner festgenommen. Russische Nachrichtenagenturen und lokale Medien berichteten am Dienstag, russische Grenzschützer hätten Boote aus dem Nachbarland beim illegalen Fischen ertappt. Nach dem Festsetzen eines Bootes wurde aus einem zweiten das Feuer auf die Russen eröffnet.

Drei Grenzsoldaten seien verwundet worden. Der Nachrichtenagentur RIA zufolge bestellte das russische Außenministerium einen ranghohen nordkoreanischen Diplomaten wegen des Vorfalls ein.

Streit um Fischereirechte
Im Japanischen Meer, an dem neben Nordkorea und Russland auch Japan und Südkorea liegen und das nach südkoreanischer Lesart „Ostmeer“ heißt, gibt es immer wieder Streit um Fischereirechte. Nach Angaben von Experten drängt Nordkorea seine Fischer dazu, in der Hoffnung auf größeren Fang immer weiter auf das Meer hinauszufahren.

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