12.09.2019 12:32 |

Firma muss zahlen

Gericht: Tod beim Sex war ein Arbeitsunfall

Ein Gerichtsurteil in Frankreich wird zum Präzedenzfall: Demnach gilt ein Todesfall beim Sex während der Dienstreise als Arbeitsunfall. Die Firma muss nun zahlen.

Konkret geht es um den Tod eines verheirateten Sicherheitstechnikers. Der Mann war 2013 geschäftlich nach Meung-sur-Loire gereist, wo er eine Frau kennenlernte. Beim Sex mit ihr erlitt er einen Herzinfarkt und starb.

Alltägliche Handlung wie Duschen und Essen
Die Justiz stufte den Fall in allen Instanzen als Arbeitsunfall ein. Immerhin gehöre Geschlechtsverkehr zu alltäglichen Handlungen wie das Duschen oder Essen. Damit haben die Ehefrau und Kinder des Verstorbenen jetzt das Anrecht, von der Firma des Mannes jeden Monat 80 Prozent von dessen Gehalt zu bekommen, bis zum ursprünglichen Tag seiner Pensionierung.

Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter