Nach Badeunfall:

„Bub wird keine bleibenden Schäden davontragen“

Tirol
05.08.2019 11:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Einen wahren Schutzengel hatte jener fünfjährige Bub aus Deutschland, der - wie berichtet - am Sonntag im Schwimmbad in Oetz (Tiroler Bezirk Imst) von seinem Vater im 1,80 Meter tiefen Becken regungslos gefunden wurde. Nach Angaben der Ärzte im Krankenhaus Zams befindet sich der Bub wieder in gutem Zustand. „Er wird keine bleibenden Schäden davontragen“, heißt es. 

Das Kind, das nicht schwimmen kann, wollte von einer Rutsche in das Becken rutschen. Der Vater des Buben wartete am Ende der Rutsche auf ihn, vergebens. Der Papa hielt Ausschau und fand den Fünfjährigen treibend im Becken, das rund fünf Meter von der Rutsche entfernt war. Der Vater sprang sofort ins Wasser, um seinen Sohn zu helfen. Sein zweiter Sohn unterstützte ihn dabei. 

„Keine bleibenden Schäden“
Der Fünfjährige musste wegen eines Atem-Kreislauf-Stillstandes vom Bademeister reanimiert werden. Nach rund 15 Minuten kam der kleine Mann wieder zu Bewusstsein. Er wurde mit dem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus Zams geflogen. „Der Fünfjährige befindet sich mittlerweile wieder in gutem Zustand“, sagt eine Polizeisprecherin. Bleibende Schäden werde der Bub nicht davontragen. 

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