Mit dem deutlichen Sieg übernahm Manchester, das auf die vierte Meisterschaft in Serie und einen historischen 19. Titelgewinn hofft, mit 79 Punkten zumindest für 24 Stunden die Tabellenführung von Chelsea (77).
Manchester gelang ohne Torjäger Wayne Rooney aber erst nach dem Wechsel die Führung. Nachdem Spurs' Benoit Assou-Ekotto United-Angreifer Patrice Evra im Strafraum von den Beinen geholt hatte, verwandelte Mittelfeldroutinier Ryan Giggs den fälligen Strafstoß (58. Minute). Tottenham schlug durch Ledley King zurück (70.). Doch ein schöner Treffer von Nani (81.) und ein weiterer von Giggs verwandelter Foulelfmeter (86.) ließen Tottenham am Ende keine Chance.
Rooney weiter angeschlagen
Rooney, der an einer Leistenverletzung laboriert, läuft indes Gefahr, die restlichen Saisonspiele seines Teams zu verpassen. Laut Trainer Alex Ferguson zog sich der bullige Stürmer die Blessur im Training am Donnerstag zu. Er, Ferguson, könne den Zeitpunkt der Rückkehr nicht prognostizieren: "Es ist schwer zu sagen. Vielleicht dauert es zwei bis drei Wochen."
Am hinteren Ende der Tabelle steht der zweite Absteiger neben Portsmouth quasi fest. Hull City liegt nach einer 0:1-Heimniederlage gegen Sunderland zwei Runden vor Schluss sechs Punkte hinter West Ham United zurück und hat zudem das um 23 Treffer schlechtere Torverhältnis. "Am Ende muss man einfach sagen, dass wir nicht gut genug waren", sagte Hulls Vorsitzender Adam Pearson. West Ham besiegte Wigan Athletic (Paul Scharner wurde in der 90. Minute eingewechselt) 3:2, die Wolverhampton Wanderers trennten sich ohne Stefan Maierhofer von den Blackburn Rovers mit 1:1.
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