Erfolg für Polizei

Supermarkt-Überfälle: 9 Litauer als Täter entlarvt

Großer Erfolg für die heimische Polizei: Jene Täter, die heuer mehrere brutale Raubüberfälle samt Geiselnahme in Niederösterreich verübt hatten (siehe Video oben), konnten nun ausgeforscht wrden. Es handelt sich dabei um eine neunköpfige Bande aus Litauen. Acht von ihnen befinden sich bereits in Haft, einer ist noch auf der Flucht.

Die Männer, gegen die teils Haftbefehle anderer Länder bestanden, hielten sich meist im tschechischen Grenzgebiet auf. Für die Taten reisten sie mit dem Auto nach Österreich. So überfielen sie am 25. Jänner ein Geschäft in Hollabrunn, knebelten und fesselten die Angestellten, flüchteten jedoch noch ohne Beute.

Körpergewalt gegen Geisel
Am 16. Februar gaben sie sich damit aber nicht mehr zufrieden. In Günselsdorf bei Baden brachten sie gar eine Geisel in ihre Gewalt. Sie drängten einen Angestellten vom Kassenbereich durch brutale Körpergewalt und Drohung mit Faustfeuerwaffen in die Büroräumlichkeiten. Das Opfer wurde mit Kabelbindern und Klebebändern gefesselt. Mit einem mitgebrachten Vorschlaghammer schlug einer der Täter ein versperrtes Fach im Tresor auf und verstaute die gesamten Banknoten daraus in seinem Rucksack.

Durch Auslösen des Alarms wurde die Polizei vom Überfall informiert. Ein Beamter beobachtete den Coup, gab dabei sogar einen Schuss ab. Doch wie schon beim ersten Überfall gelang den Tätern auch hier erneut die Flucht. 

Täter in Verkehrskontrolle geraten
Nachdem die Gruppe nur vier Tage später in Kempten im deutschen Allgäu einen Juwelier ausraubte, gingen drei der Täter der Polizei ins Netz. Am 8. März gerieten dann vier Mitglieder der Gruppe in Hollabrunn in eine Verkehrskontrolle, wobei ein bereits Gesuchter geschnappt wurde. Sie hatten gerade vorgehabt, erneut einen Supermarkt auszurauben. Tags darauf brachen die Litauer einen geplanten Überfall (erneut in Hollabrunn) ab, die Situation kam ihnen verdächtig vor. Ohne Beute kehrten sie nach Tschechien bzw. Litauen zurück.

Nun befinden sich acht der Räuber in Haft. Nach Dainius L. wird noch gefahndet.

Stefan Steinkogler, Kronen Zeitung, und krone.at

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