Szenen wie im Film

Supermarkt-Überfall: Schüsse, Geiseln genommen

Dramatische Szenen wie aus einem Hollywood-Streifen haben sich am Samstagabend in Niederösterreich abgespielt: Mehrere unbekannte und bewaffnete Täter überfielen eine Supermarktfiliale und nahmen einige Personen als Geiseln. Den Tätern gelang die Flucht, eine Großfahndung verlief negativ. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, die Opfer erlitten allerdings einen Schock und mussten psychologisch betreut werden. Außerdem kam es zu einer Schussabgabe durch die Polizei.

Kurz vor Geschäftsschluss waren die bewaffneten Täter in die Filiale in Günselsdorf im Bezirk Baden eingedrungen. Der Alarm wurde ausgelöst, die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Zu diesem Zeitpunkt waren die Räuber noch in der Filiale, sie nahmen mehrere Angestellte und Kunden als Geisel.

Polizei gab Schüsse ab
Nach Angaben von Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner kam es dann im Zuge des Einsatzes im Supermarktgebäude zu einer Schussabgabe durch die Polizei, dabei entstand Sachschaden. Verletzt wurde nach derzeitigen Erkenntnissen niemand.

Opfer „schwer schockiert“
Jene Personen, die sich in der Filiale aufgehalten hatten, seien „schwer schockiert“, hieß es seitens des Sprechers. Die Täter konnten flüchten, in die Fahndung seien auch Beamte der Spezialeinheit Cobra eingebunden gewesen. Die Durchsuchung des Einsatzortes und angrenzender Firmenareale dauerte rund zwei Stunden. Währenddessen wurde auch die B17 vorübergehend gesperrt.

Bereits der fünfte Überfall in drei Wochen
Der Überfall in Günselsdorf war bereits der fünfte auf einen Lebensmittelmarkt in Niederösterreich innerhalb der vergangenen drei Wochen. Am 30. Jänner in St. Andrä-Wördern und am 5. Februar in Klosterneuburg (jeweils Bezirk Tulln) hatte ein Täter Angestellte mit einem Messer bedroht. In Hollabrunn waren am 25. Jänner zwei mit Faustfeuerwaffen und einem Vorschlaghammer bewaffnete Unbekannte am Werk gewesen. Das Duo hatte zwei Mitarbeiterinnen gefesselt, eine Angestellte wurde leicht verletzt. Am 8. Jänner hatte ein Räuber in Tulln ein Küchenmesser gezückt, eine Angestellte bedroht, in die offene Kassenlade gegriffen und war mit der Beute geflüchtet.

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