Vor Ankick am Freitag

Reform-„Gespenst“ über Regionalliga-Start

Los geht’s! Am Freitag erfolgt der Anpfiff zur neuen Regionalliga-Saison. In der nach dem Aufstieg der Jungen Wikinger Ried nun sechs OÖ-Vertreter dabei sind. Komplett neu ist hingegen der Modus im Westen, wo aus der Regionalliga die Eliteliga wurde. Ein Versuch, der auch für die „Mitte“ mit Teams aus OÖ, Kärnten und der Steiermark interessant ist.

Aus der Regionalliga West wird die Eliteliga. Der Modus ist einfach: Im Herbst spielen jeweils zehn Teams in Salzburg, Tirol und Vorarlberg eine Hin- und Rückrunde gegeneinander. Jeweils die Top-2 aus den drei Bundesländern steigen im Frühjahr in die neue Eliteliga auf. Diese sechs Klubs ermitteln dann untereinander in 15 Runden einen Aufsteiger in die 2. Liga. Die verbliebenen Klubs spielen Bundesländer-intern um den Klassenerhalt. Für die betroffenen Klubs eine durchwegs interessante neue Situation. Weil es im Herbst noch nicht um den Aufstieg geht, ist der Ehrgeiz plötzlich vielerorts groß. „Die Aufstiegsplätze wollen wir unbedingt erreichen“, sagten etwa einige Tiroler Vereine.

Auch für OÖ eine Option?
In der Regionalliga Mitte aber vorerst alles gleich. Obwohl OÖ-Drittligisten immer wieder Kritik am aktuellen Modus geäußert hatten. Weshalb auch in dieser Saison über der Region Mitte das „Reform-Gespenst“ herumgeistern wird. Eine zeitnahe Anpassung an das Modell der Elite-Liga ist für den OÖ-Verband aber kein Thema. „Wir werden genau beobachten, wie sich dieses Modell entwickelt, stehen dem sehr offen gegenüber und werden nach der ersten Saison mit den Klubs beraten“, so OÖFV-Direktor Raphael Koch.

Christian Baumberger/Kronen Zeitung

Christian Baumberger
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