22.07.2019 09:13 |

30er wird ignoriert

Klagenfurt: Kampf gegen Raser in Wohngebieten

Die Verkehrssicherheit in vielen Wohngebieten der Stadt Klagenfurt soll erhöht werden - da viele Autofahrer offenbar zu schnell unterwegs sind. Die Stadt will daher die Tempolimits in den 30er-Zonen besser markieren. Diskutiert wird auch über den verstärkten Einbau von Bodenschwellen.

Die Arbeitergasse im Stadtteil St. Peter ist eine von vielen, die im Fokus der Verkehrsabteilung stehen. Bereits seit Monaten fordern Anrainer dort, dass Autofahrer eingebremst werden, da sich viele nicht an die 30 km/h-Beschränkung halten würden. Erst in der vergangenen Woche wurde wieder eine Katze überfahren und getötet. Es ist bereits der fünfte derartige Vorfall in diesem Jahr in der Arbeitergasse.

Während ein Teil der Bewohner vehement für den Einbau von Bodenschwellen und die Umwidmung in eine Wohnstraße votiert (wo Kinder spielen dürfen), fordern andere den Bau von Gehsteigen. „Wir haben daher eine Umfrage vor Ort gestartet. Demnach sind 60 Prozent der Bewohner für Gehsteige“, erklärt Stadtrat Christian Scheider. Das Ergebnis der Umfrage sei bereits durch den Magistrat rechtlich geprüft und soll jetzt umgesetzt werden.

Diskussionen gibt es aber nicht nur in der Arbeitergasse, sondern in vielen anderen Wohngebieten. „Raserei ist fast überall das Thema“, seufzt Scheider. Die Stadt wolle daher das 30 km/h-Limit besser sichtbar machen. „Einerseits wollen wir die vorhandenen Markierungen auf dem Asphalt nachstreichen oder auch zusätzliche Tafeln aufstellen“, so Scheider. Zudem soll es vermehrt Kontrollen durch die Polizei geben.

Christian Rosenzopf
Christian Rosenzopf

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