Turnier in Hamburg:

„Gehen bewusst ein hohes Risiko ein!“

Sie veranstalten seit Jahrzehnten Tennisturniere – doch die am Sonntag beginnenden „Hamburg European Open“ sind für Ex-LASK-Präsident Peter-Michael Reichel (66) und Tochter Sandra (48) ein besonderer Meilenstein. Die Reichels wollen dem heruntergekommenen Traditionsturnier neuen Glanz verleihen – und gehen nach der Übernahme von Michael Stich beim mit 1,7 Millionen € dotierten ATP-500er-Event ein hohes Risiko ein.

Schreck bei Inspektion
„Ich bin dauernervös! Hätte man mir vor zehn Jahren gesagt, dass wir einmal dieses Turnier veranstalten, hätt’ ich’s nicht geglaubt“, so Turnierdirektorin Sandra Reichel. Bevor am Sonntag das 1892 erstmals ausgetragene, älteste deutsche Tennisturnier startet. Das nach der Abwertung auf ein 500er-Event 2009 immer mehr auf den Sand gekommen war – wenige Stars, kein Hauptsponsor, marode Anlage! „Ich habe einen Schreck bekommen, was ich gesehen habe“, so „PMR“ bei der Inspektion 2017. Nun gibt’s ein neues Dach, werden gesamt zehn Millionen in die Anlage investiert.

Stars: Thiem und Zverev
„Ein wichtiges Zeichen! Wir wollen mit dem Turnier in Hamburg bleiben – aber nicht zu jedem Preis“, so die Reichels, die für fünf Jahre die Lizenz besitzen und erklären: „Wir gehen bewusst ein hohes Risiko ein, das wird im ersten Jahr sicher keine schwarze Null!“

Dominic Thiem verpflichtet
Trotz „Jackpots“: Neben der Nr. 4 der Welt Dominic Thiem wurde Lokalmatador „Sascha“ Zverev (Nr. 5) verpflichtet, dazu serviert Fabio Fognini (Nr. 9) in Hamburg. Wo die Reichels 2020 auch ein Damenturnier anstreben. Dies ginge aber nur parallel zu den Herren, was die ATP erlauben müsste. Reichel: „Sollte es klappen, dann mit einer neuen Lizenz und sicher nicht mit der von Linz!“

Oliver Gaisbauer
Oliver Gaisbauer

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