Geht Richtung Speed

Schwarz: „Habe keine Zeit, Slalom zu trainieren“

Ski Alpin
28.01.2026 19:11
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

„Ich habe keine Zeit, um Slalom zu trainieren“, verriet Marco Schwarz nach einem enttäuschenden ersten Durchgang beim Nachtslalom in Schladming am Mittwoch. Grund: Das Speed-Training hatte Priorität. „Es geht eher Richtung Speed. Da muss der Slalom ein bisschen leiden“, so der Kärntner.

Nein, es war nicht das Rennen des Marco Schwarz! Mit Nummer 16 gestartet, schaffte es der Kärntner mit knapp drei Sekunden Rückstand auf den Zwischenführenden Atle Lie McGrath nicht einmal in den zweiten Durchgang.

(Bild: GEPA)

„Ich habe mir extrem schwergetan. Es will im Rennen einfach nicht funktionieren. Der Fokus liegt jetzt auf Olympia mit Super-G und Riesentorlauf, darauf werde ich mich jetzt vorbereiten. Aber der Slalom ist wahrscheinlich auch Thema“, so Schwarz im ORF. 

„Noch hau’ ich den Hut nicht drauf“
Aber Priorität hatte eben zuletzt das Speed-Training. „Wahrscheinlich geht es jetzt eher Richtung Speed“, verrät der Kärntner. „Das Riesentorlauf-Training ist mir extrem wichtig. Und auf die Substanz muss ich auch schauen. Ich war auch krank, deshalb war es ein bisschen schwierig, Slalom zu trainieren. Aber ich bleib’ natürlich auch beim Slalom – den Hut hau’ ich noch nicht drauf. Zumindest in dieser Saison will ich es weiter probieren“, so der Kärntner.

Das aus dem Training in die Rennen umzusetzen, ist der Schritt, den Schwarz nun bei den Spielen schaffen muss. Sein nächstes Rennen wird schon ein olympisches in Bormio sein, womöglich am 9. Februar die Teamkombination. Für 11. Februar ist der Super-G angesetzt, für 14. Februar der Riesentorlauf und für 16. Februar der Slalom. Bereits ab nächsten Mittwoch, 4. Februar, will „Blacky“ an den Abfahrtstrainings teilnehmen. „Erfahrung sammeln“, heißt da seine Devise. 

Schwarz setzt auf das „Alta Badia-Rezept“
Nach zwei Tagen Pause möchte der Allrounder am Wochenende in Bad Kleinkirchheim wieder trainieren. „Das hat mir oft sehr gut getan, wie man vor Alta Badia gesehen hat“, sprach er seinen Riesentorlauf-Sieg vor Weihnachten an. „Ich werde schauen, dass ich wieder in Schwung komme und dann fit nach Bormio anreisen und schauen, dass ich da in Höchstform bin. Bei Olympia sind Tagesrennen und ich werde alles reinhauen, dass ich da eine gute Leistung abrufe. Im Riesentorlauf und auch im Super-G, wenn ich meine Sachen beieinander habe, ist schon einiges drinnen.“

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