14.07.2019 11:36 |

Frauen im Aufstieg:

Der weibliche Weg in die Bergwelt

Einen Blick auf die weibliche Seite des Alpinismus wirft eine Schau. Anlass ist die Erstbesteigung des Großglockners durch eine Frau vor genau 150 Jahren.

Im Bestreben nach Wahlrecht, nach gleicher Behandlung und gleichem Lohn hat es immer mutige Frauen gegeben, die voraus gegangen sind. Und dass dies auch in der Bergwelt so war, dokumentiert die Ausstellung „Berg, die (Substantiv, feminin) – Frauen im Aufstieg“, die kürzlich auf der Kaiser-Franz-Josef-Höhe eröffnet wurde.

Die Erste am Glockner?
Die Alpinistin Mary Whitehead aus England hat – ungeachtet und unerwähnt von der Öffentlichkeit – am 24. Juli 1869 den Großglockner als erste Frau bezwungen. Am 25. August gelang dies der Salzburgerin Anna von Frey. Dieses Jubiläum war Anlass für die neue Ausstellung.

Es dürften jedoch schon vor 1869 Frauen am Glockner-Gipfel gewesen sein. Dafür finden sich aber keine offiziellen Dokumentationen. „Besonders spannend war es für uns, im Zuge der Vorbereitung für diese Ausstellung der Frage auf den Grund zu gehen, mit welchen gesellschaftlichen Vorurteilen und Hindernissen all diese Frauen zu kämpfen hatten. Welchen Ungerechtigkeiten und Schwierigkeiten zum Trotz sie dann dennoch die Berge für sich – und damit auch für alle nachkommenden Frauen erobert haben“, so Kuratorin Sibylle Kampl.

Katrin Fister
Katrin Fister

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