13.07.2019 08:20 |

Ansage an Verstappen

Leclerc „droht“: „Wir kämpfen auf die harte Tour“

Spielberg 2019 bot Formel-1-Sport in Reinkultur. Das explosive Duell um den Sieg zwischen Max Verstappen und Charles Leclerc ist auch noch vor dem sonntägigen Klassiker in Silverstone heißes Thema und könnte zwischen Woodcote, Maggotts, Becketts und Stowe eine Fortsetzung finden, denn: Leclerc fährt die Krallen aus!

Rückblick: Unter dem Jubel von 28.000 niederländischen Fans fuhr Verstappen in Österreich kurz vor Rennende in Kurve 3 die Ellbogen aus, quetschte sich an Leclerc vorbei. Strafe ja oder nein? Weil die Rennkommissare keinem der beiden Beteiligten die Hauptschuld zuordnen konnte, ließ man sie vom Haken. Zur Freude von Red Bull, zum Ärger vom Ferrari ...

Zwei Wochen später trifft man sich nun in Silverstone. Ob der Ärger verraucht ist? Leclerc spricht klare Worte. „Ich habe kein Problem, dass Max nicht bestraft wurde, selbst wenn ich das Manöver nach den geltenden Regeln weiterhin als nicht korrekt ansehe. Aber: Ich wünsche mir von den Kommissaren, dass sie bei ihren Urteilsfindungen eine konstante Linie verfolgen, wir dadurch genau wissen, was erlaubt ist und was nicht.“

Der Jungstar spielte damit auf die Aktion von Ferrari-Teamkollege Sebastian Vettel gegen Lewis Hamilton in Kanada an, wo man dem Deutschen mit einer Fünf-Sekunden-Strafe den Sieg zunichtemachte. Und wie reagiert Leclerc jetzt? „Österreich hat mir gezeigt, dass wir aggressiver an die Sache herangehen können. Das ist natürlich auch das, was wir als Rennfahrer wollen. Für mich bedeutet es, wenn wir so fahren dürfen, dann machen wir es eben so, eben auf die harte Tour!“

Auch Verstappen blieb bei seiner Meinung, dass die Formel 1 im Falle einer Strafe gegen ihn hätte zusperren können. „Ich steche innen rein, bremse spät. Er hätte zurückstecken müssen, aber probierte es außen. Das war hartes Racing“, meinte der Holländer, der für seinen Rivalen, mit dem er seit den gemeinsamen Formel-3-Zeiten kämpft, nur lobende Worte fand. „Charles ist ein großartiger Pilot, man fährt schließlich nicht nur einfach so in der Formel 1 für ein Team wie Ferrari.“

Richard Köck, Kronen Zeitung

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