Klima-Ziel:

Tulln will schon in 20 Jahren CO2-neutral sein

Glyphosat- und Plastikverbot, Bausperren gegen Bodenversiegelung: Gemeinden sind dem Bund in vielen wichtigen Belangen einen Schritt voraus. Die Stadt Tulln beschloss nun ein Klima-Manifest und legte - im Gegensatz zu Traiskirchen - einen umfassenden Maßnahmen-Katalog vor.

Mehr funktionelles Stadtgrün sollen das Mikroklima verbessern. Denn, wie Bürgermeister Peter Eisenschenk betont: „Grüne Städte sind kühle Städte.“ In weiterer Folge spart das viel Energie bei Klimaanlagen. Apropos Energie: Hier will stehen gemeindeeigene Stromerzeugung im Fokus - Fotovoltaik und Fernwärme - aber auch Windkraftanlagen sollen zur CO2-Neutralität beitragen. Bremsen will man auch den Wasserverbrauch in der Stadt, und zwar mit einem eigenen Regenwassermanagement.

In Sachen Bebauung, der in der Wachstumsregion auch besonderes Augenmerk geschenkt wird, will man auf einen „verbindlichen Leitfaden für die ökologische Stadtplanung“ setzen. Kurzfristiges Ziel: „Bis 2024 sollen Gebäude und Fahrzeuge im Besitz der Stadtgemeinde nicht mehr CO2 erzeugen, als wir kompensieren“, so Eisenschenk. Aufforstung und Humusaufbau sollen den CO2-Ausstoß ausgleichen, mit dem Ankauf von Zertifikaten, die Projekte in Afrika und Südamerika unterstützen, will man auch international einen Teil beitragen.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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