03.07.2019 05:00 |

„Krone“-Ombudsfrau

Installateur-Scheinfirma kassiert von Kunden 410 €

Für eine Arbeit von fünf Minuten musste Johannes W. aus Wien dem herbeigerufenen Installateur 410 € hinblättern. Eine Rechnung hat der Kunde aber nie erhalten. Laut Wiener Installateur-Innung handelt es sich bei dem Unternehmen um eine Scheinfirma.

Der defekte Wasserzulauf seiner Waschmaschine hat Johannes W. dazu gebracht, online nach einem Installateur zu suchen. Der kam noch am selben Tag und behob den Schaden. Daher hat Herr W. zunächst auch nicht gezögert, die geforderten 410 Euro zu bezahlen. Als er dafür aber keine Rechnung bekam, wurde er stutzig. „Ich habe das Gefühl, dass meine Notsituation ausgenützt wurde, um schnelles Geld zu machen. Die Arbeit war innerhalb von fünf Minuten erledigt“, wandte sich der Wiener an die Ombudsfrau.

Laut Wiener Installateur-Innung handelt es sich um eine Scheinfirma, der mittlerweile die Gewerbeberechtigung entzogen worden ist. In Notsituationen sollte man sich in erster Linie an den „Hausinstallateur“ wenden, rät die Innung. Der kann über die Hausverwaltung erfragt werden. Auch Empfehlungen durch Freunde seien eine Möglichkeit. Wie man auf der Suche nach einem Notdienst etwaige Fallen umschifft, dazu hat die Innung ein Merkblatt mit vielen Tipps online gestellt.

 Ombudsfrau
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