24.06.2019 19:14

Leichtathletik

Ex-IAAF-Chef Diack soll Prozess gemacht werden

Der frühere Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, Lamine Diack, soll in Frankreich wegen Korruption auf die Anklagebank. Ermittlungsrichter ordneten einen Prozess gegen den 86-jährigen Senegalesen und seinen Sohn Papa Massata Diack an. Das wurde am Montag aus Pariser Justizkreisen bekannt. Die Betroffenen können diese Entscheidung aber noch anfechten.

Die IAAF war wegen der Machenschaften von Lamine Diack, Papa Massata Diack und anderen vor Jahren in eine tiefe Krise geraten. Bei Lamine Diack geht es um die Vorwürfe der Bestechung und der Geldwäsche. Der Ex-Spitzenfunktionär soll in seiner Amtszeit von 1999 bis 2015 Dopingfälle gegen Geldzahlungen vertuscht haben. Gegen Papa Massata Diack liegt seit 2015 ein Haftbefehl vor. Ihm wird unter anderem Beihilfe zur Bestechung vorgeworfen.

Schwedin Meraf Bahta rückwirkend für 1 Jahr gesperrt
Abseits dieser Kalamitäten gab es am Montag auch ein neues Urteil in Sachen Doping in der Leichtathletik: Die schwedische Leichtathletin Meraf Bahta, im vergangenen Jahr EM-Dritte über 10.000 m sowie 2014 Europameisterin über 5.000 m, wurde wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien für ein Jahr gesperrt. Sie hatte mehrmals gegen die Meldeauflagen für Dopingtests verstoßen. Bahtas Sperre gilt rückwirkend ab 1. September 2018, sie dürfte daher Ende September bei der Doha-WM antreten.

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