22.06.2019 14:35 |

Wegen Radunfällen:

Wieder Ampel in Gabelsbergerstraße

Der Kreisverkehr in der Gabelsbergerstraße nur wenige Meter nach dem Nellböck-Viadukt ist ab Montag Geschichte. Der Stau bis nach Obergnigl ist damit vorprogrammiert. Denn bevor es den Kreisel gab, war die Situation nicht anders. Der Rückbau erfolgte wegen vermehrter Fahrradunfälle im Kreisverkehr.

In den Jahren 2015 bis 2017, als im Bereich der Gabelsberger- und Lastenstraße bereits ein Kreisverkehr eingerichtet war, verunglückten dort 20 Radfahrer. Im Vergleich dazu: Als es an dem Verkehrsknotenpunkt noch eine Ampelregelung gab, wurden innerhalb von drei Jahren „nur“ 15 Radfahrer verletzt. Das nahm die Stadtregierung zum Anlass, den dortigen Kreisel zurückzubauen und wieder eine Ampelregelung einzuführen. Diese soll ab Montag früh – sofern das Wetter die Markierungsmaßnahmen nicht behindert – den Verkehr regeln.

Der Stau über die Gabelsberger- und Sterneckstraße bis nach Obergnigl und in Richtung Hallwang ist damit vorprogrammiert. Bevor der Kreisel errichtet worden ist, stand dort alles. Darum kam es auch zu einer neuen Lösung, die nun wieder Geschichte ist. Die Anrainer sind empört, gerade in den Wohnblöcken an der Gabelsberger- und der Sterneckstraße wird es damit wieder mehr Lärm und schlechte Luft durch die Autoabgase geben. Die Balkone können damit wieder fast nicht mehr genützt werden, von Wäsche aufhängen kann gar keine Rede sein. „Die wäre nur wieder komplett grau“, klagt eine Betroffene, Sabrina K., die an der Sterneckstraße wohnt.

Blechkolonnen wegen Rückreise aus Süden
Apropos Stau: Für heute, Samstag, rechnen die Autofahrerklubs wieder mit kilometerlangen Blechlawinen – diesmal allerdings aus Richtung Süden bis nach Salzburg und über die Grenze. Die Pfingstferien der deutschen Schüler neigen sich dem Ende zu. Deswegen treten Tausende die Heimreise an. Der ÖAMTC hat wieder einen Stauberater im Einsatz, um die Wartenden mit Infos zu versorgen.

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